WikiDer > Jacob de Rook

Jacob de Rook
Jacob de Rook
Jacob de Rook
Geboren12. Juli1889, Lemmer
Verstorben13. April1942, Buchenwald
LandDie Niederlande
aktive Jahre1940-1941
GruppeCPN
Portal  Portalsymbol  Zweiter Weltkrieg

Jacob de Rook (Lemmer, 12. Juli1889 - Lager Buchenwald, 13. April1942) war ein Holländer Stadtrat zugunsten von Kommunistische Partei und Widerstandskämpfer in den frühen Jahren der 2. Weltkrieg.

De Rook wurde am 12. Juli 1889 als Sohn von Klaas de Rook und Wiebrigje Doeve geboren.[1] Er hatte acht Brüder. Am 18. Mai 1922 heiratete er Baukje Visser im Lemsterland.[2] Ursprünglich war er von Beruf Fischraucher, bevor er Gemeinderat wurde Lemsterland zugunsten von CPN und war ein Musiker, der sowohl mit seinen Brüdern als auch mit dem 'Smoke Orchestra' auftrat.

Politik

De Rook war als ausgesprochener Linkssozialist bekannt und wird daher als wichtiger Begründer des Kommunismus in Friesland. Ursprünglich war er Mitglied der SDAP bis er diese Partei gegen die CPN eintauschte. Ende der 1920er Jahre wurde er im Namen der zum Stadtrat gewählt Kommunistische Partei in der Gemeinschaft Lemsterland. Als Stadtrat blieb er offen für seine kommunistischen Ideen und galt manchmal als radikal. Dies führte zu einer Spaltung der sozialistischen Reihen in eine Gruppierung unabhängiger Sozialisten (OSP) und der Christlich Demokratischen Union, einer christlichen Partei von Anti-Colijn und Anti-Militaristen im Stadtrat. Trotzdem blieb De Rook bei seinen Anhängern beliebt.[3]

Krieg

De Rook war ein offener, erbitterter Gegner der Besetzung der Niederlande durch die Deutschen im Jahr 1940. In den ersten Kriegsjahren war er hauptsächlich an der Redaktion und Verbreitung der Untergrundzeitschrift des Widerstands beteiligt Das Nordlicht. Aufgrund seiner Widerstandsarbeit und seiner offen antideutschen Haltung Marinus Krieger, der Bürgermeister von Lemsterland, erließ einen Haftbefehl gegen De Rook.Am 28. Mai 1941 wurde De Rook Groningen von der verhaftet SD und übertragen auf die Oranjehotel, im Gefängnis Scheveningen. Ende 1941 kam er anschließend ins deutsche Konzentrationslager Buchenwald abgeschoben, wohin er 13. April1942 gestorben an a Herzattacke.[4] Er wird in einem anonymen Grab auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers beigesetzt.Am 4. Mai 1955 enthüllte seine Witwe in der reformierten Kirche in Lemmer ein Denkmal zu Ehren ihres Mannes und anderer im Zweiten Weltkrieg gefallener Dorfbewohner.