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Jacob van Staverden
Jacob van Staverden
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persönliche Daten
SpitznameEifer
PseudonymJacob van Staveren
Giacomo/Jacomo van Staverden
Giacomo Vastavardon
GeborenAmersfoort, 1656
VerstorbenRom, N / A 1716
GeburtslandNiederländisch
Beruf(e)Maler
Leitdaten
aktive Jahre1674-1716
RKD-Profil
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur

Jacob van Staverden (Amersfoort, 1656 - Rom, n / A 1716) war ein niederländischer Maler. Mit etwa achtzehn Jahren ging er nach Rom, wo er auch als Leibwächter des Papstes sein Einkommen verdiente.

Biografie

Sein Nachname wird auch als Van Staveren geschrieben und als Vorname wird auch Jacomo genannt. In Italien trat er als Giacomo van Staverden und auch als Giacomo Vastavardon auf.

Seine Eltern waren Egbertus van Staverden und Margareta Hooft van Huysduynen. Die Staverdens rühmen sich, dass sie von der mittelalterlichen Ritterfamilie abstammen, die die weißen Pfauen des Herzogs von Gelre auf ihrem Anwesen im Schloss Staverden zwischen Ermelo und Elspeet "behielt". Margaretas Eltern waren die sehr wohlhabenden Mr. Jacob Hooft und Margarita du Quesnoij. Jacob Hooft, nach dem Jacob van Staverden benannt wurde, stammt aus der Haarlemer Ratsherrenfamilie von Joost Willem van Huijsduijnen und der Amsterdamer Bürgermeister- und Ratsherrenfamilie seiner Mutter Margriet Goossendatter Hooft. In Rom gibt er vor, ein Adliger Sohn von Amersfoort. Seine Ausbildung erhielt er wahrscheinlich bis 1672 von seinen Mitbürgern Matthias Withoos, ein Maler von Stillleben und Stadtansichten, der in Italien gearbeitet hatte.

Orpheus, von Van Staverden

Details über Van Staverdens Leben sind rar. Bis 1674 lebte und arbeitete er in Amersfoort und zog 1674 (vermutlich im Frühjahr) mit . nach Rom Gaspard von Wittel, auch ein Schüler von Withoos. Hier war er Teil der Künstlergruppe, die bekannt wurde als Bambusoccianti. Überliefert sind Urkunden vom März 1686 und Januar 1687, aus denen hervorgeht, dass er wieder in Amersfoort residierte und als Zeuge bzw. als Erscheinende auftrat.

1689 und 1693-94 war er wieder in Rom und lebte bei Van Wittel. Verkaufsunterlagen zeigen, dass er mindestens bis 1716 lebte; sein Beruf wurde in diesen Urkunden nicht erwähnt. Auch damals lebte er noch in Rom. Es ist nicht bekannt, wann er starb.

Laut einem Künstler und Kunstkritiker des 17. Jahrhunderts century Jan van Gool er war nur ein nüchterner Blumen- und Obstmaler, der von seiner Kunst nicht leben konnte. Um sich ein ausreichendes Einkommen zu sichern, war er daher 1694 als Leibwächter des Papstes in den Dienst eingetreten.

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