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Jacob Kann | ||
| Allgemeine Information | ||
| Vollständiger Name | James Henricus Kann | |
| Geboren | Den Haag, 12. Juli1872 | |
| Verstorben | Theresienstadt, 7. Oktober1944 | |
| Staatsangehörigkeit | ||
| Beruf | Banker | |
| Bekannt aus | Bankhaus Lissa & Kann | |
James Henricus Kann (Den Haag, 12. Juli1872 - Theresienstadt, 7. Oktober1944) war ein NiederländischBanker und Partner des Bankhauses Lissa & Kann.
Leben und Arbeiten
Kann war der Sohn von Maurice Kann und Johanna Hijmans. Nach dem Tod seines Vaters 1891 folgte er ihm als Gesellschafter des Bankhauses Lissa & Kann.
1897 besuchte er in Basel Der Erste Zionist Konferenz, wo er Theodor Herzli getroffen. Er wurde Gründer der Niederländische Zionistische Union, Mitbegründer der Jüdischer Kolonialtrust und nach Herzls Tod 1904 wurde er Mitglied der Engeres Aktionskomitee, die Verwaltung der zionistischen Organisation. Er war sein ganzes Leben lang politisch zionistisch blieb, vor allem auf internationaler Ebene.
Kann war befreundet mit Jan Ligthart und Gründer der Der Haager Schulverein am Nassaulaan, wo Ligthart Kommissar wurde. Vom HSV kam später der Niederländisches Lyzeum auf, wo Römert Casimir wurde der erste Kopf. Innovativ war die dort realisierte Formel einer gemeinsamen Unterkonstruktion, mit späterer Wahl für die Höhere Bürgerschule oder das Gymnasium.
Während des Zweiten Weltkriegs wurden Kann und seine Frau (Adriana Anna Polak Daniels) erstmals nach . deportiert Lager Barneveld, von dort nach Camp Westerbork und schließlich ins Konzentrationslager Theresienstadtwo sie von den Deutschen ermordet wurden. Kann starb im Oktober 1944, seine Frau am 28. April 1945.