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Jacques Ochs (nett, 18. Februar1883 – Lüttich, 3. April1971) war ein jüdisch-belgischer Fechtmeister und Porträtmaler französischer Abstammung. Außerdem zeichnete er, illustrierte Zeitschriften, gestaltete Plakate und machte Karikaturen.
Lebenszyklus
Als er 10 Jahre alt war, zogen seine Eltern nach Lüttich. Jacques Ochs studierte an der Académie Royale des Beaux-Arts in Lüttich, unter anderem bei: Evariste Zimmermann und graduierte 1903. Anschließend gewann er den Prix Auguste Donnay. Anschließend setzte er sein Studium an der Akademie Julian in Paris bis 1905.
1920 wurde er Lehrer an der Académie Royale des Beaux-Arts in Lüttich. 1934 wurde er Direktor des Musée des Beaux Arts in Lüttich.
Er war auch ein Fechtmeister. Im Alter von neunundzwanzig Jahren gewann er mit der belgischen Degenmannschaft bei den Olympischen Spielen 1912 in . die Goldmedaille Stockholm.[1] 1914 wurde er Weltmeister im Fechten. Während des Ersten Weltkriegs war er Kriegsfreiwilliger.
Jacques Ochs wurde ein bekannter Maler im Belgien. Er hat viel gemalt Porträts, darunter Gemälde von Staatsmännern. Er war auch ein bekannter Karikaturist mit vielen Beiträgen für die französische Zeitung Le figaro und das Brüsseler Satiremagazin Pourquoi-Pas?.Auch in La Nation Belgien, Le Petit Parisien, Le Journal de Lüttich.
1927 wurde er bei einem Flugzeugabsturz schwer verletzt. Sein Freund, der Chirurg Albin Lambotte, pflegte ihn sehr geschickt, damit er sich erholte und seine Beweglichkeit erhielt.
Als Künstler warnte er davor Faschismus als politische Idee. Jacques Ochs, der selbst Jude war, war auf dem Cover von Pourqui-Pass? Hitler dargestellt mit a Hakenkreuz auf der Stirn tropfte Blut von seinen Händen und ein Zepter in Form eines enthaupteten Juden. Ein Künstler des rechten Flügels stellte ihn an die deutsche Regierung. Nach dem deutschen Einmarsch im Mai 1940 wurde Ochs am 17. November 1940 in der Akademie festgenommen.
Er wurde am 17. Dezember geboren 1940 eingesperrt in der Festung von Breendonk. Da Ochs durch seinen Flugunfall hinkte, wurde er nicht zur Zwangsarbeit gezwungen und durfte in der Lagerschmiede mithelfen oder die Räume der Unteroffiziere putzen.
Wenn der Lagerkommandant Philipp Schmitt bemerkte er sein künstlerisches Talent, durfte er zeichnen, was für Häftlinge ungewöhnlich war. Er zeichnete viele Bilder seiner Mithäftlinge und wenig schmeichelhafte Zeichnungen von ihm SS-Wächter. Er unterzeichnete seine Wachen im Sitzen, damit sie in dieser kurzen Zeit die anderen Gefangenen nicht belästigen konnten.
Die deutsche Militärverwaltung interveniert für Jacques Ochs, aus Angst, die Beziehungen zur obersten belgischen Schicht zu stören. Ochs, der sich in einem körperlich beklagenswerten Zustand befand, durfte sich im Lazarett Antwerpen (Ende Dezember 1941 - Ende Februar 1942) erholen. Zwei Monate später kehrt er nach Breendonk zurück und wird kurz darauf entlassen. Mit Hilfe eines flämischen SS-Mannes gelingt es ihm, seine Zeichnungen aus dem Lager zu schmuggeln.
Er ist verpflichtet, zu Hause zu bleiben. Aber im Juli 1944 er wurde zuerst in der Zitadelle von Lüttich und dann in der Dossin-Kaserne in Mechelen inhaftiert. Die Befreiung durch die Alliierten verhinderte gerade noch rechtzeitig seine Deportation in ein Konzentrationslager.
Ochs überlebte Breendonk und starb in 1971 im Alter von achtundachtzig.
Zusammen mit den Aquarellen von Willem Pauwels (alias Wilchar) fangen Jacques Ochs' Skizzen den Schrecken des Lagerlebens in Fort Breendonk ein.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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