WikiDer > Jan Hilgenga

Jan Hilgenga
Jan Hilgenga
Poste hier dein selbstgemachtes Foto
GeborenMidwolda, 21. Juni 1883
VerstorbenMidwolda, 7. Mai 1968
PartySozialdemokratische Arbeiterpartei
Religionhumanistisch
Funktionen
1915-1919Mitglied Gemeinderat aus Midwolda
1937-1941Mitglied Repräsentantenhaus der Generalstaaten
Webseite
Portal  Portalsymbol  Politik

Jan Hilgenga (MidwoldaJuni 1883 – 7. Mai 1968) war ein sozialistischer Politiker und Gewerkschaftsführer aus Groningen.

Jan Hilgenga war ein Sohn des Brotbäckers und Cafébesitzers Hindrik Hilgenga und Jantje Scholte. Nach der Öffentlichkeit Grundschule in Midwolda ging Hilgenga zur Lehrerausbildung an der Öffentliche Normalschule zu Finsterwolde (1897-1903), aber er wurde später Telegrafist an der Staatsbahnen (1904-1907) und Vertreter von Strohplattenfabriken (1907-1916). 1911 heiratete er Paulina Kramer in Finsterwolde, mit der er zwei Töchter hatte.

Von 1915 bis 1919 war Hilgenga Stadträtin in Midwolda und von 1916 bis 1918 Vorstandsmitglied der Gewerkschaft der Arbeiter in Landwirtschaft, Gartenbau und Milchwirtschaft für die Bezirke Groningen und Drenthe. Von 1918 bis 1938 war er Sekretär der Niederländischer Verband der Arbeitnehmer in Landwirtschaft, Gartenbau und Milchwirtschaft und ab 1938 auch Vorsitzender.

1937 wurde Hilgenga die Nachfolgerin von Pieter Hiemstra in dem Repräsentantenhaus der Generalstaaten, und Landwirtschaftssprecher der Sozialdemokratische Arbeiterpartei. Außerdem war er ab 1939 Mitglied des Agrarausschusses der SDAP und der Niederländischer Gewerkschaftsbund. 1937 gehörte er zu der Minderheit seiner Fraktion, die darauf bestand, gegen den Verteidigungshaushalt zu stimmen, aber ansonsten kümmerte er sich fast ausschließlich um die Landwirtschaft und die Interessen der Landarbeiter.

Während der Besetzung im Zweiter Weltkrieg Als Bundesvorsitzender und Politiker stand Hilgenga der Agrarpolitik der Besatzungsmächte wohlwollend gegenüber und sah Möglichkeiten für eine geordnete Landwirtschaft mit guten Bedingungen für die Bauern.[1] Im Juni 1942 trat er schließlich als Verbandsvorsitzender zurück. Nach dem Krieg wurde er von SDAP und NVV wegen seiner Haltung und Rolle während der Besatzung gerügt Ehrengericht meinte, er habe das Ansehen der Partei so geschädigt, dass er kein Amt mehr in oder für die SDAP bekleiden durfte. Als Antwort schrieb er die Broschüre Die niederländische Gewerkschaftsbewegung in der Brandung (Mai 1940 - Mai 1942). Er blieb seinem Verein treu[2], und würde mitmachen Arbeiterpartei.[1]