WikiDer > Jan Hoogenbosch

Jan Hoogenbosch
Jan Hoogenbosch
[[Datei:
Jan Hoogenbosch ist ein niederländischer Ingenieur, der als Designer an der Wiege des modernen Schleppens stand und seine Ideen bei Smit Sleepvaart realisierte
|266px|alt=Jan Hoogenbosch]]
Allgemeine Information
Vollständiger NameJohannes Cornelis Antonius Hoogenbosch
SpitznameDoktor John
Geborenden Helder, 7. Juni1921
Verstorbengeht, 1. Juni1999
StaatsangehörigkeitHolländer

Johannes Cornelis Antonius Hoogenbosch (den Helder, 7. Juni1921geht, 1. Juni1999hören)) war ein Marineingenieur und -designer.

Maassluis wuchs in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts teilweise aufgrund der Präsenz der Schleppfirma Smith & Co. In späteren Jahren fusionierte das Unternehmen mit Smit-Lloyd und verlegte den Hauptsitz nach Rotterdam. Anschließend wird der Name Smit Internationale.

Der Maassluisje war der erste Entwurf von Hoogenbosch. Unter der Leitung von G. Langelaar, dem damaligen Leiter des technischen Dienstes bei Smit & Co, erhielt er die Möglichkeit, als Schiffsingenieur und Konstrukteur zu arbeiten. Die Bemühungen von Hoogenbosch waren für die Instandhaltung der bestehenden Flotte sowie für den Neubau von Hafen- und Seeschleppern unerlässlich. Ohne diesen Designer gäbe es weder Clyde (1957) noch a Elbe (Schwesterschiff der Clyde) wurden in Dienst gestellt. Charakteristisch für die Konstruktionen dieses Ingenieurs ist das Design der Schiffe. Dies zeigt sich an den Linien, die auch auf Yachten zu erkennen sind. Die Fortsetzung dieser Entwicklung findet sich in den Entwürfen von 1963 wieder. Besonders deutlich wird dies im Design des Seeschleppers Zwarte Zee IV (1963). Das Schiff wurde von HRH Princess Beatrix getauft.

Smith-Lloyd

Hoogenbosch hat für Smit-Lloyd, den A-Klasse-Lieferanten, einen neuen Lieferantentyp entwickelt. Sieben davon sollten gebaut werden. Diese Schiffe bewegten sich in rasantem Tempo auf Werften wie Van der Gießen-de Noord von Krimpen aan den IJssel und Alblasserdam, Werft De Hoop von Lobith, Werft v/h H.H. Bodewes aus Millingen und De Waal aus Zaltbommel sind in Planung. Die Schiffe erhielten alle den Namen „Smit-Lloyd“ gefolgt von einer Nummer. Es folgte ein stürmisches Wachstum. Oft wurden Verträge abgeschlossen, noch bevor die Lieferanten von der Piste kamen. Unter der Leitung von Direktor Mr. Rom W. Scheffer gingen die Smit-Lloyd-Schiffe weltweit im Einsatz. Nach den ersten Schiffen der A-Klasse, die nur Nachschub liefern konnten, gab es weitere Baureihen, die auch Schlepp- und Ankerarbeiten ausführen konnten. In den achtziger Jahren erschien die 120er-Klasse, mit einer Leistung von 9.500 PS der schwerste Zulieferer der Smit-Lloyd-Flotte. Diese standen den starken Seeschleppern aus dieser Zeit nicht nach. Vier dieser Serien wurden auf den Markt gebracht.

Erwähnungen

Hoogenbosch wird mehrmals auf der Website von Smit-Lloyd und im Buch „Smit-Lloyd Story“ vorgestellt.

Sozial

Hoogenbosch war neben seiner langjährigen Mitgliedschaft im Stadtrat von Maassluis neunzehn Jahre lang Vorsitzender der Stiftung für Katholisches Bildungswesen in Maassluis.

Vergeben

1985 wurde Hoogenbosch zum Ritter im Orden von Oranien-Nassau.