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Jan Koopmans

Jan Koopmans (sliedrecht, 26. Mai1905 - Amsterdam, 24. März1945) war ein Holländer Theologe der unter anderem durch seine Dissertation über die alte Kirche bekannt wurde Dogma. Er war Pastor in der Niederländisch-reformierte Kirche. 1945, im Alter von 39 Jahren, stieß er auf einen verlorenen Deutsche Kugel zum Leben.

Lebenszyklus

Koopmans absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Lehrer an der HBS im bussum. Sein Vater zögerte zunächst mit seiner Berufung zum Pfarrer, denn Pfarrer stehen auf einem Podest und werden angesprochen. Er benutzte unter anderem den Begriff „charakterzerstörerisch“. Trotzdem hat er treu seine Mitarbeit gegeben. Koopmans studierte Theologie in Utrecht.

Nach seinem Studium wurde er 1928 Pfarrer Elkerzee auf der Seeland Insel Kamin. Nachdem er dort drei Jahre gedient hatte, nahm er den Beruf des 's-Lord Hendrikskinderen Auf. Dies war eine kleinere Gemeinde in der Nähe gehtum mehr Zeit fürs Lernen zu haben. Von hier aus machte er 1934 seinen Master. Das Thema des Drehbuchs lautete: Luther und Melanchthon über die Autorität der Kirche. Eine weitere Ausarbeitung dieses Themas legte Koopmans 1938 vor, als er mit seiner Dissertation promovierte Das alte Kirchendogma in der Reformation, besonders bei Calvin.

Adolf von Harnack hatte in seiner Lehrbuch der Dogmengeschichte behauptete, dass die Reformation hatte eigentlich keine Affinität zum klassischen Dogma der Kirche (de zwei Naturen und das Dogma der Dreieinigkeit). Ihr Festhalten daran war – so von Harnack – kaum mehr als ein Lippenbekenntnis. Religion war bei ihnen eine innere Angelegenheit geworden, ein direktes Verhältnis des Menschen zu Gott, in dem die "philosophischen Strukturen" des Dogmas zwar noch erwähnt wurden, aber nicht wirklich funktionierten. Koopmans wollte zeigen, dass dieses Bild falsch war.

1939 wird Koopmans Sekretär des Bibelstudiums der Niederländische christliche Studentenvereinigung (NCSV). Von dieser Position aus hatte er auch regelmäßigen Kontakt zu den Bekennende Kirche in Deutschland. Im selben Jahr ein Kommentar zum Niederländisches Glaubensbekenntnis.

Deutsche Besatzung

Zu Beginn des Deutsche Besatzung Jeder Regierungsbeamte musste eine Erklärung unterschreiben, dass er nicht jüdischer Abstammung war, die sogenannte arische Erklärung. Als Antwort darauf verfasste Koopmans im November 1940 die Broschüre: Fast zu spät! in dem er leidenschaftlich an die niederländische Kirche und das niederländische Volk appellierte, die Juden nicht zu verraten. 1941 veröffentlichte er die Erklärung verscheen Was wir tun und was wir nicht glauben, mit der Ablehnung der Antisemitismus als "eine der zähesten und tödlichsten Formen der Opposition gegen den heiligen und barmherzigen Gott, dessen Namen wir bekennen."

1941 wurde er auch von einer reformierten Gemeinde in als Pfarrer berufen Amsterdam. Er versuchte, so vielen jüdischen Menschen wie möglich zu helfen. In seiner Funktion hielt er auch Kontakt zu den Deutschen und protestierte regelmäßig gegen die Behandlung der Juden durch die Besatzungsmacht. In den letzten Kriegsmonaten „blieb“ Koopmans regelmäßig an einer anderen Adresse, um einer Verhaftung zu entgehen.

Versterben

Am 12. März 1945, im Bewässerungspflanzensoen 30 Menschen, darunter ein 15-jähriger Junge, wurden von den Deutschen kaltblütig erschossen. Es war eine Vergeltung für die Erschießung von a S.D-äh, Weener, in einer Veranda eines Hauses auf dem Stadhouderskade. Eine der Kugeln flog über die Köpfe der Opfer hinweg und traf Koopmans, der aus seinem Versteck an der Stadhouderskade zusah, am Kopf. Zwölf Tage später starb er an seinen Verletzungen.

Literaturverzeichnis

  • Luther und Melanchthon über die Autorität der Kirche, 1934. Masterarbeit
  • Das alte Kirchendogma in der Reformation, besonders bei Calvin, Hrsg. H. Veenman & Söhne, Wageningen 1938. Dissertation
  • kleine Postille, Nijkerk 1938
  • Das niederländische Glaubensbekenntnis, Amsterdam 1939
  • Neue Postille, Nijkerk 1940
  • Fast zu spät!, illegale Broschüre, 1940
  • Was wir tun und was wir nicht glauben, Broschüre, 1941

Posthum veröffentlichtes Werk

  • Die Zehn Gebote. Im Zusammenhang mit dem Heidelbergschen Katechismus erklärt, Callenbach, Nijkerk 1946
  • letzte Postille, herausgegeben von K. H. Miskotte, Nijkerk 1947
  • Das Wort unter uns. Fragment, enthalten in Die Wege des Wortes. Das Johannesevangelium, s. 308—327, Dr. E. L. Geruch, Hrsg. Callenbach, Nijkerk 1948
  • Unter dem Wort. Gesammelte Aufsätze, gesammelt und eingeführt von K.H. Krone, 1949

Sekundärliteratur

  • Diener der Ernte. Ein Bild von seiner Person und seinem Werk. Herausgegeben von G. W. Marchal, Den Haag 1985
  • Jan Koopmans (1905-1945). Theologe der Zeit, G. C. den Hertog & G.W. Cousins, Hrsg. Kok ten Have, 2008
  • Fantasie "Fast zu spät" für Orgel, Opus 133 André de Jager. Für Wijtske, seine älteste Tochter, zum Gedenken an Dr. Jan Koopmans. 2017.
  • Apropos Kirche in der Theologie von Dr. J. Koopmans, C. C. den Hertog, KokBook Center, Utrecht, 2018