WikiDer > Jan van Werth

Jan van Werth
Jan van Werth, gemaltes Porträt (17. Jahrhundert)
Schloss Odenkirchen (Stand ca. 1680)

Jan van Werth (Deutsche: Johann Graf von Werth; falsch: Jan van Weert)[1] (Kerze-Buttgen, 1591Benatky nad Jizerou, 12. September1652) war ein DeutscheMilitär- und Kriegsherren, der in der . aktiv war Dreißigjähriger Krieg. Die Zugabe von Werth bezieht sich auf die Ruhm Werth; nicht in der Stadt Weertwie später fälschlicherweise angenommen wurde. Jan van Werth war von 1643 bis zu seinem Tod Viscount von Odenkirchen (jetzt Mönchengladbach).

Werdegang

Jan van Werth war ein Reitergeneral bescheidener Herkunft, der in der Dreißigjähriger Krieg. 1610 trat er in den Dienst von Ambrogio Spinola. Er stieg in den Rang eines Offiziers auf. 1620 nahm er an der Schlacht am Weißen Berg. 1621 trat er in den Dienst der Kurfürstentum Köln. Bei der Belagerung von Jülich er wurde Kapitän gefördert. unten Johan 't Serclaes van Tilly er hat für die gekämpft Katholische Liga. 1634 errang er einen Sieg über die schwedischen Truppen bei einstudiert und wurde anschließend zum Chef der Wache befördert. Es folgten weitere Siege über die Schweden und Jan wurde zum stellvertretenden Feldmarschall befördert. Als Dankeschön für seine Dienste wurde Jan 1635 mit Gütern belehnt Bayern, das Oberpfalz und Böhmen. Anschließend wurde er von der geadelt Heiliges Römisches Reich erhöht unter dem Namen: Johann Freiherr von Werth.

Im Oktober 1635 wurde der pro-protestantische Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar ein Bündnis mit den Franzosen, die damit in den Dreißigjährigen Krieg verwickelt wurden. Vergeblich belagerte Bernhard die Stadt Lüttich, und marschierte dann in Richtung Frankreich. Jan verzeichnete etwa dreißig Siege über die Franzosen und bekam bald den Spitznamen Franzosenschreck. Als die Franzosen 1637 Festung Ehrenbreitstein Biene Koblenz Besatzung, befürchteten die Menschen eine Blockade der Rhein. Jans Truppen rückten von Köln und belagerte die Festung. Die hungernden Franzosen kapitulierten am 28. Juni 1637.

Am 3. März 1638 wurde Jan van Werth von Herzog Bernhard während der Schlacht bei Rheinfelden gefangen genommen und den Franzosen übergeben. Am 24. März 1642 wurde er gegen den schwedischen General ausgetauscht Gustav Horn und gewann in mehreren deutschen Städten triumphierend. Jetzt hat er sich gemeldet Ferdinand von Bayern, und er besiegte die Franzosen an einigen Stellen westlich des Rheins. Am 24. November 1643 überfällt er die Armeen Frankreichs und Weimar Biene Tuttlingen und gelingt es, fast die gesamte Armee zu erobern. Im selben Jahr wird er Viscount von Schloss Odenkirchen (Mönchengladbach).

Am 31. März 1644 wurde Jan van Werth zum Allgemeines des Kavallerie.[2] Bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges 1648 errang er viele Siege über die Schweden. 1650 zog sich Jan zu seinem zurück Bohemien einschließen Benatky nad Jizerouwo er 1652 starb.

Legende von Jan und Griet

Der damals noch nicht allzu häufige Werdegang vom einfachen Diener zum Adligen hohen militärischen Ranges regte natürlich die Phantasie an. Daraus entstand folgende Legende:

Jan war ein armer Diener, der sich in das Mädchen Griet verliebte. Sie wünschte sich jedoch eine bessere Übereinstimmung und lehnte ihn ab, woraufhin er sich selbst zum Militärdienst rekrutieren ließ. Als guter Soldat und mit viel Glück stieg er in den Rang eines Generals auf. Als er nach einem weiteren Sieg über die Stadt triumphierte Köln Als er einfuhr, lernte er auf dem Markt seine große Liebe kennen, die gerade Gemüse verkaufte. Er stieg vom Pferd, nahm seinen Hut ab und sagte zu Griet:Hätte sowieso zugestimmt!worauf Griet antwortete:John, wie konnte ich das wissen!". Damit bestieg Jan wieder sein Pferd und ritt weiter.