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Jean Defraigne

Jean Pierre Marie Olivier Germain Defraigne (Roosendaal und Nispen (Die Niederlande), 19. April192916. März2016) war ein BelgierPolitiker und Minister für die PRL.

Lebenszyklus

Als Doktor der Rechtswissenschaften an der Universität Lüttich Defraigne etablierte sich als Anwalt im Lüttich und war auch stellvertretender Friedensrichter.

Er begann eine politische Karriere für die PLP und wurde für diese Partei 1964 zum Stadtrat von Lüttich gewählt, ein Mandat, das er bis 1988 innehatte. Von 1971 bis 1973 war er Stadtrat für Handel, Selbständige und Tourismus.

1965 wurde er zum Mitglied des gewählt Abgeordnetenkammer für den Bezirk Lüttich, ein Mandat, das er bis 1974 behielt. Von 1974 bis 1977 saß er dann für denselben Bezirk im Belgischer Senat. Nach der Umwandlung der PLP in PRL saß er von 1977 bis 1989 erneut in der Kammer. 1980 und von 1981 bis 1988 war Defraigne mehrere Monate Präsident der Kammer. Von 1971 bis 1980 war er automatisch Mitglied der Französischer Kulturrat, wo er von 1971 bis 1973 Fraktionsvorsitzender der PLP war und von 1980 bis 1989 in der Wallonischer Regionalrat und der Rat der Französischen Gemeinschaft.

Er verfolgte auch eine ministerielle Laufbahn: Von 1973 bis 1974 war er Staatssekretär für regionale Wirtschaft und von 1974 bis 1976 war er dann Minister für öffentliche Arbeiten. Er trat im Juli 1976 als Minister zurück, nachdem er sich mit dem Premierminister über den Haushalt gestritten hatte Leo Tindemans.

1983 wurde er zum Staatsminister. Im Juni 1989 verließ er die nationale belgische Politik, nachdem er zum Mitglied des gewählt wurde Europäisches Parlament, dem er bis 1994 angehörte.

Als Kämpfer der Wallonische Bewegung außerdem war er von 1970 bis 1971 Mitglied des Wallonischen Nationalkongresses und von 1982 bis 1998 Vizepräsident des Institut Jules Destree. Er war auch ein Befürworter der Annexion Walloniens an Frankreich. Seine Tochter Christine Defraigne folgte ihm in der Politik.

Er starb 2016 im Alter von 86 Jahren.[1]

Externer Link

Vorgänger:
Edouard Schließen
Staatssekretär für regionale Wirtschaft
1973-1974
Nachfolger:
Claude Hubaux
Vorgänger:
Alfred Califice
Minister für öffentliche Arbeiten
1974-1976
Nachfolger:
Louis Olivier
Vorgänger:
Charles-Ferdinand Nothomb
Präsident der Abgeordnetenkammer
1980
Nachfolger:
Joseph Michel
Vorgänger:
Joseph Michel
Präsident der Abgeordnetenkammer
1981-1988
Nachfolger:
Erik Vankeirsbilck