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Jean Omer

Jean Omer (Nivelles, 7. September1912 - Uccle, 30. März1994) war ein Belgier Musiker (Klarinette, Tenorsaxophon) und Bandleader im Bereich schwingen und andere Tanzmusik.

Jean Omer gründete 1936 sein erstes Ensemble, Ende der 1930er Jahre entstand sein erstes Swing-Orchester, mit dem er in Belgien auftrat. Ende 1940 nahm er seinen ersten 78 U/min Rekord auf in Brüssel, herausgegeben von Columbia ("Sing High, Sing Low, Sing It Like You Want"). In den nächsten drei Jahren machte er weitere Aufnahmen. Danach hatte er kaum noch Gelegenheit, Platten unter seinem eigenen Namen zu machen.

Einer von seinen Arrangeure war mal Peter Packay; schrieb in den späten 1930er Jahren Benny Carter einige Vorkehrungen für ihn. Auch in Omers Band gespielt Hans Berry. Im Mai 1941 nahm er für die deutsche Telefunken das Jazzstandard "Sternenstaub" op. Im Spätsommer 1941 und Anfang 1942 trat Omers Orchester im Berlin Delphi-Palast. In Berlin spielte er Lieder wie "Gute Reise", "Schicksal" oder "Fünf Uhr Tee", die Eigenkompositionen belgischer Musiker waren, die aber verbotene Swingmusik verbargen. Diese Aufnahmen wurden veröffentlicht unter der PlattenlabelBraunschweig. Nach dem Krieg Omer war so gut wie vergessen.

1938 nutzte er das Brüsseler Tanzlokal Boeuf sur le Toit from (benannt nach dem Pariser Club), wo er mit seinem Orchester spielte. Das Boeuf sur le Toit blieb geöffnet - als Revuetheater und Kabarett - bis 1967 und dann weitergeführt von Omer as La Nouvelle Gaity Jazzclub, und dann, bis 1982, als Chez Paul au Gaity. Im Orchester spielte unter anderem der belgische Tenorsaxophonist Jean Robert entlang.

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