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Jean Vanderghote

Jean Charles Francois Marie Vanderghote (Brügge, 12. August1891 - Ypern, 29. Dezember1953) war ein BelgierVertreter des Volkes und Bürgermeister.

Lebenszyklus

Jean-Charles Vanderghote (oder Van der Ghote) war ein Sohn des Bauingenieurs Leon Vanderghote (1852-1927), Ingenieur der Provinz Westflandern, und Marie Laviolette (1864-1928).Vanderghote promovierte in Rechtswissenschaften an der Katholische Universität Löwen und ließ sich als Rechtsanwalt in Ypern nieder.

Während der Erster Weltkrieg er war Kriegsfreiwilliger. Ermüdet von der Monotonie der Front unterschrieb er 1917 ein sechsjähriges Engagement als Territorialagent. Kongo. Er trug die Dekorationen seiner Amtskleidung als Bürgermeister as Kriegskreuz mit Palme 1914-1918, Feuerkreuzer, Dienststern mit Baskenmütze (Kongo), Kriegsfreiwilliger 1914-1918, Gedenkmedaille 1914-1918 und Siegesmedaille.

1932 wurde er gewählt Stadtrat van Ypern und wurde sofort zum Bürgermeister ernannt, was er bis zu seinem Tod blieb. Unter seiner Verwaltung wurde ein bedeutender Teil der Wiederaufbauarbeiten der Stadt Ypern durchgeführt.

1942 wurde er von der Besatzungsmacht abgesetzt und durch einen provisorischen Kriegsbürgermeister ersetzt. Er wurde auf der Liste der möglichen Geiseln erwähnt, die der Besatzer hielt. Er wurde verklagt von VNV-Senator Achiel Verstraete, der in den ersten Besatzungsjahren VNV-Bezirksleiter für Ypern und Chef der Schwarzen Brigade war. Er warf Vanderghote vor, deutsche Interessen zu sabotieren, sich den deutschfreundlichen Bewegungen entgegenzustellen, den Schwarzmarkt zu unterstützen und die Führerscheine an Deutschlandfeinde zu übergeben. Es folgte die sofortige Amtsenthebung. Bei der Befreiung am 6. September 1944 trat Vanderghote sofort wieder seinen Posten an. Er trat noch am selben Tag gegen das Publikum im Großer Markt Rasur von Frauen, die der Kollaboration verdächtigt werden.

1939 wurde er zum Abgeordneten des Parlaments gewählt Bezirk Ypern für die Katholische Partei und hatte dieses Mandat bis 1946 inne.

1940 wurde er Vorsitzender des Roten Kreuzes Ypern und blieb es bis 1945. Sein Schwager, Arzt Louis Ronse, folgte ihm nach.

Literatur

  • Paul VAN MOLLE, Das belgische Parlament, 1894-1972, Antwerpen, 1972.
  • Hubert RONSE DE CRAENE, Ypern, Mai 1940. Das Kriegstagebuch des Bürgermeisters Jan Van der Ghote, Middelkerke, 2003.
  • Hubert RONSE DE CRAENE, Doktor Louis Ronse. Zwei Kriege, ein Leben, n.d.
  • Nico WOUTER, Kriegsbürgermeister 40/44. Kommunalverwaltung und Zusammenarbeit in Belgien, Tielt, 2004.

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