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Jef Courtens
J Courtens in Atelier.jpg
Grab von Jef Courtens und seiner Mutter
Bronze Statue monulfus und Gondel, Kloster des Heiligen Servatius, Maastricht. Jeff Courtens, 1993

Jeff Courtens (Maastricht, 12. August1923 - Dort, 16. Mai2009) war ein Niederländisch Bildhauer.

Sein Oeuvre umfasst freistehende Skulpturen und Reliefs in Bronze und Keramik, Porträtköpfe, darunter viele Kinderporträts, Verblendziegel und Grabdenkmäler. Er hatte 1943 als Bildhauer begonnen, nachdem er den Abendkurs an der Kunstgewerbeschule in Maastricht absolviert hatte. Drei Jahre zuvor hatte die Führung der Mosa wo Jef Courtens arbeitete, erkannte seine künstlerischen Qualitäten und ermöglichte ihm den Besuch der Kunstgewerbeschule. Er war ein Schüler von Charles Vos. Seine großen Vorbilder waren die Bildhauer maillol, Rodin, Zadkine und Manzù.

Um während der Zweiter Weltkrieg um dem zu entkommen Arbeitseinsatz Jef ging zusammen mit dem Astra zur Arbeit Rob Stultiens und Piet Killaars. Sie erlangten den Status als wirtschaftlich unverzichtbar und konnten so bis Kriegsende in Maastricht bleiben. Nach dem Krieg gründete Guus Hollman das Keramischer Atelier „De Jeker“ als Handelsunternehmen. Auch der 24-jährige Bildhauer-Neuling Jef Courtens arbeitete dort einige Zeit.

Unmittelbar nach dem Krieg stellte er in der Ausstellung Limburger Künstler in der Städtisches Museum in Amsterdam neben Rob Stultiens und Frans Timmermans.

Ab etwa 1947 arbeitete er für die Missionare des Göttlichen Wortes zu steil. Er fertigt in großem Stil religiöse Statuen für den Export an die Mission in Indonesien. Damals heiratete er Jana van der Meys, bei den Vätern in Steijl. Von 1950 bis 1963 lebte die Familie Courtens auf dem Vrijthof. Jede Woche veranstaltete er mit Rob Stultiens einen Kunstmarkt auf dem Vrijthof. Er verkauft auch Bilder an Sjef Hack in der Wolfstraat. Er weigerte sich konsequent, Berufung einzulegen Gegenleistung. Zu dieser Zeit arbeitete Jef auch mit Balendonk für Künstlerkollegen wie Frans Sleijpen, Charles Eijck und Piet Killaars (einschließlich des Fassadenkunststoffs beim Gemeindeamt).

Er mochte Formalität, Autorität und Hierarchie nicht, und er mag sie nicht. Auch in seiner Skulptur war er Neuheiten abgeneigt, großen Geschichten mit schlechten Produkten. Er war ein altmodischer solider Handwerker, kannte die Materialien, wusste, wie man etwas herstellte und hielt an seiner klassischen, nüchternen Formensprache fest: keine Moderne, keine Experimente, keine schwebenden Situationen. Die Klassik wird bleiben, die Moderne wird vergehen.

Von 1966 bis zu seiner Pensionierung 1988 arbeitete er im Bildungswesen. Von 1966 bis 1973 er ​​- zusammen mit Appie Drielsma - Lehrer an der Individual Technical Education (ITO) in Roermond. Es wird erzählt, wie er mit den Studenten des ITO zusammenarbeiten konnte, indem er seine Fähigkeiten auch im Boxen in die Praxis umsetzte.

Ab 1972 unterrichtet er bei der Free Hours Foundation (Kumulus) und bei den Bewohnern des Karawanenlagers in Sittard. Außerdem ist er seit vielen Jahren Mitglied des Prüfungsausschusses des NHT-Zertifikats.

Nach seiner Pensionierung 1988 kehrte er zur religiösen Kunst zurück: Er fertigte viele Kruzifixe und Pietas an. 1989 schuf er die sechs großen Keramikstatuen für die Fassade der Abteikirche von Rolduc. Einige Jahre später fertigte er die Statue an St. Servatius-Kirche der beiden Bischöfe Monulphus und gondulfus (1993).

Schließlich entwarf er 1999 sein letztes großes Werk als Bildhauer: die Statue des Mönchs te Venray (neben der Grote Kerk). Die Initiatoren wollten mit der Statue den Ordensleuten Tribut zollen, die jahrhundertelang in und aus den zwölf Klöstern in Venray zur Gesellschaft von Venray beigetragen haben. Dieses Thema reizte ihn sehr, ein Symbol für die einfachen Brüder, Nonnen und Väter, die im Hintergrund oft selbstlos und nachhaltig zum Aufbau der Gesellschaft beigetragen haben.

Arbeiten

  • 1954 Rettungsfeuerwehr (französischer Kalkstein), Feuerwache Maastricht
  • 1955 City Angel, Stadtamt Maastricht
  • 1966 Kinderbrunnen, Schwimmbad Jekerdal, Maastricht
  • 1972 Fons Olterdissen, Fons Olterdissen Schule Maastricht
  • 1976 Troubadour (Bronze), Sittard
  • 1978 Musiker (Bronze), Kerkrade
  • 1989 Sechs Statuen in der Hauptfassade Rolduc, Kerkrade
  • 1993 Monulphus und Gondulphus (Bronze), Maastricht
  • 1996 Hilfsaktionen im Kiosk Sittard
  • 1999 Mönch (Bronze), Venray
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