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Jessica Lynch (Palästina, West Virginia, 26. April1983) wurde während der Irak-Krieg gefangen von der Iraker und einige Tage später von US-Truppen befreit.
Lynch wurde im Alter von neunzehn Jahren gefangen genommen, als ihre Gruppe der amerikanischen Ver- und Entsorgungskräfte 23. März2003 ging in einen irakischen Hinterhalt um Nasiriyah nach einer verpassten Kurve. Bei den ausgebrochenen Kämpfen wurden elf amerikanische Soldaten getötet.
Lynch wurde als vermisst gemeldet. Ein paar Tage später, auf 1. April, sie wurde während einer damals spektakulären Rettungsaktion befreit, die wohnen wurde im Fernsehen ausgestrahlt. Ihr heldenhaftes Verhalten vor der Gefangennahme und ihre Freilassung machten Lynch laut Sprechern zu einem Nationalhelden. Für ihre Geschichte wurde ihr eine Million Dollar geboten.
Einige Monate nach Kriegsende kamen Zweifel an dieser Geschichte auf. Zum Beispiel steht fest, dass Lynch während des Hinterhalts nicht gekämpft hat, geschweige denn mehrere Soldaten getötet hat, wie von Sprechern und Journalisten behauptet. In Wirklichkeit hatte sie keinen Schuss abgegeben, da ihr M16-Gewehr versagte, weil Sand eindrang. Zudem sei ihre Verletzung nicht während des Kampfes entstanden, sondern infolge einer Kollision kurz zuvor. Auch die Befreiung wurde inszeniert. Irakische Soldaten waren seit Tagen nicht da gewesen, und Iraker hatten sogar die Amerikaner auf Lynchs Aufenthaltsort hingewiesen.
Lynch selbst konnte sich nicht an viel von ihrer Gefangennahme und Freilassung erinnern. Einige Quellen behaupten, dass die Geschichten von der US-Regierung erstellt wurden, um den wachsenden Widerstand gegen den Krieg und Zweifel an seinem Fortschritt einzudämmen.
Nach dem Krieg und ihrer Genesung trat Lynch aus dem Militär zurück. Auf 11. November 2003 kam eins nach dem anderen Ghostwriter geschrieben Autobiographie von (Ich bin auch ein Soldat: Die Jessica Lynch-Geschichte). Bei dieser Gelegenheit erklärte Lynch, dass sie die ihr zugeschriebenen Heldentaten nicht vollbracht habe. Sie habe das Gefühl, von ihrer Regierung zu Propagandazwecken missbraucht worden zu sein, sagte sie.
Außerdem von ABC drehte einen patriotischen Fernsehfilm über ihre Erfahrungen im Irak (Jessica Lynch retten).
Lynchs Biografie behauptet, dass sie unmittelbar nach ihrer Gefangennahme angegriffen und vergewaltigt wurde. Sie selbst kann sich an nichts davon erinnern. Während ihres Krankenhausaufenthaltes wurde sie von den irakischen Ärzten gut behandelt. Sie hätten sie sogar vor den irakischen Truppen geschützt. Einige ihrer Ärzte erhielten Asyl in den Vereinigten Staaten.
Externer Link
- (und) Rambo-Image basierte auf Lüge, sagt US-Kriegsheldin Jessica Lynch, Der Wächter, 25. April 2007
- (und) Youtube: Jessica Lynch-Rettungsarmee-Video
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