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Jo Erens | ||||
Statue von Erens, Kloosterplein, Sittard | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Joseph Antonius Gertrud Erens | |||
| Spitzname | Jo, Jochem | |||
| Geboren | 24. Februar 1928 | |||
| Verstorben | 21. Januar 1955 | |||
| Land | ||||
| Arbeit | ||||
| Instrumente) | Gitarre | |||
| Singstimme | Bariton | |||
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Joseph Antonius Gertrud "Jo" Erens (Sittard, 24. Februar1928 – Amersfoort, 21. Januar1955) war ein Limburgse Sänger. Er sang seine Lieder in Limburgisch (Sittards) Dialekt. Zu den bekannten Liedern von Erens gehören Zitterd/Limburg allein und Limburg mie landj. Sowohl Text als auch Musik wurden von Erens geschrieben.
Biografie
Erens wohnte am Rijksweg-Noord in Sittard. Sein Vater war Möbelbauer. Er war Mitglied der Sittards Männerchor. Erens trat schon in jungen Jahren für den Karnevalsverein Sittard auf.Die Marotte". Er war über die Grenzen hinaus bekannt und geliebt, auch in Belgisch-Limburg. Diese Popularität verdankte Erens einerseits seinen musikalischen Qualitäten; er hatte eine schöne Stimme und komponierte Lieder im Sittard-Dialekt, die zu dieser Zeit von einem großen Teil der Limburger Bevölkerung sowohl auf Niederländisch als auch auf Belgisch-Limburg sehr geschätzt wurden. Andererseits erfüllte Erens die Rolle des musikalischen Helden einer Limburger Gesellschaft, die sich mit Nachdruck um die Konstruktion einer eigenen Identität bemühte.
Erens, wird zusammen sein mit Chel Savelkoul, Küchenchef Diederen, Frits Rademacher und Harry Bordon zählte von den 1940er bis in die 1990er Jahre zu den Big Five der Limburg Troubadours. Sie bildeten wichtige Identifikationspunkte für die Limburger Gesellschaft.
Der klassische Limburger Komponist Matty Niel schrieb mehrere Werke für Erens, darunter seine Blues und der Drei Weihnachtslieder. Niël begleitete die Sängerin auch eine Zeitlang im klassischen Gesangsrepertoire.
Der Bariton starb am 21. Januar 1955 in Amersfoort an den Folgen einer Gehirnblutung. Zu seiner Beerdigung kamen Tausende von Menschen aus den Niederlanden und Belgisch-Limburg.
Nach seinem Tod
Erens' Geburtsort Sittard hat einen nach ihm benannten Park, den "Jo Erens Plantsoen". In seiner Mitte steht seit 1981 eine Statue des Troubadours – hergestellt von Gene Eggen – auf dem er sitzend mit seiner Gitarre abgebildet ist. Außerdem gibt es die 'Jochem Erenshoes' auf dem Kloosterplein. In diesem Gebäude ist ein renoviertes Kapitelsaal, haben verschiedene Sittard-Vereine ein Zuhause.
2006 wurde Erens vom Limburger Regionalsender für den Titel "Greatest Limburger Aller Tijden" nominiert L1. In der Kategorie „Unterhaltungsmusik“ belegte er den dritten Platz.
Am 13. Oktober 2007 wurde das Archiv von Erens samt seiner Goldenen Schallplatte dem Stadtarchiv der Gemeinde geschenkt Sittard-Geleen.
Literatur
- Ein Troubadour ging vorbei ... : Eindrücke aus dem Leben von Jo Erens (1928-1955) / aus verschiedenen Quellen verz. und aufgenommen von Hein Bovendeaard
- Jos Meuwissen, Limburger Troubadours, Mundartmusik und die Konstruktion einer Limburger Identität, in: Veldeke Yearbook 2008 - 2009, 38-70