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Joan Voûte
Jan Voûte
Joan Voûte
Allgemeine Information
Vollständiger NameJoan George Erardus Gijsbertus Voûte
Geborenmadioen, 7. Juni 1879
VerstorbenDen Haag, 20. August 1963
StaatsangehörigkeitFlagge der Niederlande Die Niederlande
BerufAstronom
Portal  Portalsymbol  Astronomie

Joan George Erardus Gijsbertus Voûte (madioen, 7. Juni 1879Den Haag, 20. August 1963) war ein Niederländisch Astronom.

Lebenszyklus

Joan Voûte wurde in Madioen geboren Java, wo sein Vater Verwalter der Kulturgesellschaft Panggoongsari war. Voûtes Vorfahren waren Hugenotten. Die Gattung Voûte ist enthalten in Das niederländische Patriziat.[1] Stimme studiert Tiefbau in Delft, interessierte sich aber für die Astronomie, besonders fürs Studium variable Sterne. Nach seinem Abschluss trat er in die Leidener Sternwarte und arbeitete dort am Studium von Doppelsterne. 1913 wurde er zum Kap-Observatorium in Kapstadt. Hier trat er auf Parallaxenmessungen und er erforschte wieder Doppelsterne. Er wurde 1917 Mitglied der Königliche Astronomische Gesellschaft. Seine Vorstudie zur Parallaxe von Proxima Centauric erschien 1917. In dieser Studie zeigte Voûte, dass Proxima Centauri in der gleichen Entfernung wie die Alpha Centauric-System.

1919 kehrte Voûte nach Java zurück. In Niederländisch-Ostindien Damals steckte die astronomische Forschung noch in den Kinderschuhen. Durch das KNMI war 1866 das Royal Magnetic and Meteorological Observatory (KMMO) in viel Glück etabliert, wo hauptsächlich Erdkunde und seismologische Forschung betrieben wurde. Allerdings wurden regelmäßig Forscher ins KMMO entsandt, um bestimmte Phänomene am Sternenhimmel zu untersuchen. Auch hier war Voûte berufen worden – mit Zusage des Direktors Der Sitter vom Leidener Observatorium, dass er ein Teleskop bekommen würde, das in Leiden nicht mehr verwendet wurde. Als letzteres dem wohlhabenden Teepflanzer zu Ohren kam Karel Albert Rudolf Bosscha er kontaktierte Voûte, um die Förderung der Astronomie in Indien zu besprechen.[2] 1920 führte dieser Kontakt zur Gründung der Niederländischen Ostindischen Astronomischen Gesellschaft. Ein Ziel des Vereins war der Bau einer permanenten Sternwarte. Bosscha garantierte damit die Finanzierung eines großen Doppel-Zeiss-Refraktor.[3] Benannt nach Bosschas Vater Bosscha-Observatorium wurde auf 1300 Metern Höhe bei . gebaut Lembang in Westjava.[4] Die Eröffnung fand 1923 statt. Der 60-cm-Refraktor wurde 1928 offiziell eingeweiht.[5] Voûte war dort von 1923 bis 1940 der erste Direktor. Die Arbeit des Observatoriums konzentrierte sich unter anderem auf die Erforschung von Doppelsternen, Parallaxenmessungen und die Fotometrie von variablen Sternen und Cluster. Die Ergebnisse wurden in der veröffentlicht Annalen des Lembang-Observatoriums.

Um die Sonnenfinsternis vom 21. September 1922 zu studieren, wurde von Ende Juli bis Anfang Oktober 1922 von Voûte – der damals noch am KMMO in Weltevreden arbeitete – eine deutsch-niederländische Expedition in den Süden Javas geleitet. Weihnachtsinsel. Die Aufnahmen der Sonnenfinsternis wurden verwendet, um Relativitätstheorie von Albert Einstein zu testen. Aufgrund der wissenschaftlichen Bedeutung dieser Expedition wurde Voûte mit einem Ehrendoktor verliehen von der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin.[6]

Während der Japanische Besatzung aus Java wurde Voûte gefangen genommen. Während dieser Zeit verschlechterte sich sein Gesundheitszustand. Nach dem Krieg zog er nach Australien später im Leben nach Den Haag umzuziehen, wo er 1963 starb.

Privatleben

Joan Voûte war dreimal verheiratet. Seine ersten beiden Ehen wurden geschieden. Er hatte zwei Töchter, von denen eine im ersten Lebensjahr starb.

Quellen

Externer Link