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Johan Zebeda | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Alias | zebe | |||
| Geboren | 3. Mai1941 | |||
| Verstorben | 10. Oktober1987 | |||
| Land | Surinam | |||
| Arbeit | ||||
| aktive Jahre | ca. 1953 - 1987 | |||
| Genre(s) | kawina | |||
| Beruf | Schlagzeuger, Sänger | |||
| Instrumente) | Schlagzeug | |||
| (und) Last.fm-Profil | ||||
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Johan Zebeda, alias zebe (3. Mai1941 - 10. Oktober1987), war ein surinamischer Sänger und Schlagzeuger. Er gilt als stonfutu (Hauptstütze) des Kawina Musik.
Biografie
Zebeda begann mit zwölf Jahren als Schlagzeuger und trat in Bands mit Erwachsenen auf.[1] In diesen Jahren wurde er regelmäßig zu einem Pili-Beute, also eine Performance, bei der improvisiert wurde.[2]
Die surinamische Kawina-Sängerin Big Jones war für ihn eine große Inspiration. Beide Künstler gelten als die ersten, die Kawina-Musik aufgenommen haben.[1] Der Radiomacher und Produzent Werner Duttenhofer nahm mit ihm eine LP auf, die auf Anregung von Duttenhofer auf allen möglichen Radiosendern gespielt wurde. Dies stand im Gegensatz zu der Zeit davor, als Kawina noch ein Wechselbalg war.[1]
Außerdem trat Zebeda dem Kulturverein bei NAKS, der entdeckte, dass Zebeda nicht nur Schlagzeuger war, sondern auch ein guter Sänger war.[1] NAKS unterstützte ihn auch bei Aufnahmen und im 1970er Zebeda erlebte seine beliebtesten Jahre als Künstler. [2] Anfragen kamen aus dem ganzen Land und aus dem Theater Thalia organisierte spezielle Kawina Nights. Bei einem Kawina-Wettbewerb gewann Zebeda im Namen von NAKS den ersten Preis.[1] Mit seinem vieldiskutierten Lied Lena fu maka olo er war Nummer 1 in mehreren Charts. Mit der NAKS kawina Band trat er auch bei folkloristischen Shows in der Karibik, Lateinamerika und Europa auf.[2] 1982 gründete er mit Pa Monti (Eduard Strukken) die Kawina-Gruppe Monti Boys, die sie später als Monti Krioro weiterführten.[1]
Er wird einer sein stonfutu (Hauptstütze) der Kawina und stimulierte auch die Winti-Musik unter jungen Leuten. Seit 1980 arbeitet er für die Kulturministerium. Er teilte sein Wissen über die Afro-Surinamesisch Kultur und unterstützte Studierende und Forschende auf diesem Gebiet. In und um Paramaribo er unterrichtete junge menschen in kawina. Das hat ihn zur Inspiration für die spätere Kawina-Gruppe gemacht Sukru Sanic.[2]
Er starb 1987 nach kurzer Krankheit. Er wurde 46 Jahre alt.[2]
Am 3. Mai 2015, seinem 74. Geburtstag, fand eine musikalische Hommage an Zebeda statt Fort Zeelandia.[1] 2018 war er einer der Surinamen auf dem Iconenkalender.[3]
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |