WikiDer > Johan van Horne

Johan van Horne
Johan van Horne im Jahr 1484

Johan van Horne, ebenfalls Jan van Horn(e) oder Johannes IX. von Lüttich, Französisch: Jean de Hornes (ca. 1450 - Maastricht, 18. Dezember1505), war Manager Kleriker in dem Burgundische Niederlande. Von 1483 bis zu seinem Tod war er der 59. Bischof von Lüttich.[Anmerkung 1]

Johan van Horne war ein Nachkomme der Familie Horne. Er war ein Sohn von Jacob van Horne (1426?-1488), zuerst Graf von Horn. Sein älterer Bruder Jakob II. von Horne (c. 1450-1502) war Erbe der Grafschaft.

Jüngere Söhne folgten in der Regel einer kirchlichen Laufbahn. Jan wurde Kanon von dem Kapitel von Saint Lambert im Lüttich und Prost des Kapitels der Kirche St. Denis in derselben Stadt.[2]

Am 17. Dezember 1483 wurde er Papst Sixtus IV ernannter Bischof der Fürstbistum Lüttich. Erst 1485 erhielt er seine Priesterweihe im Andreaskirche in Maastricht. Er bemühte sich, die durch die Unruhen während der Herrschaft seines Vorgängers verursachten Zerstörungen zu reparieren Ludwig von Bourbon. Diese Unruhen wurden durch anti-burgundische Gefühle unter einem Teil der Lütticher Bourgeoisie verursacht.

Van Hornes Herrschaft war geprägt vom anhaltenden Kampf gegen Wilhelm I. van der Marck Lumey, der Führer der antiburgundischen Partei, gilt als Komplize bei der Ermordung von Louis de Bourbon und wird von seinen Gegnern als "Schwein der Ardennen" bezeichnet. Wegen der Unterstützung, die Van der Marck und seine Anhänger in der Hauptstadt des Fürstbistums hatten, hielt sich Van Horne oft in Maastricht auf, wo er viele Anhänger hatte. Dort wohnte er entweder im bischöflichen Haus 'De Winckel', Ecke Helmstraat und Vrijthof (gegenüber dem Lüttich perron) oder im kofinanzierten Sternwarte Kloster auf der Sint-Pietersberg.[3]

1482 belagerten die Maastrichter die Burg der Van der Marcks in sehen, in der Nähe von Maastricht. Sie wurden zu Tode gequetscht, 500 Zivilisten getötet und viele in Kriegsgefangenschaft geraten. Drei Jahre später gelang es dem Bischof, Van der Marck während einer Party im Abtei von Sint-Truiden. Er wurde nach Maastricht überstellt, wo er am 17. Juni 1485 starb Vrijthof wurde enthauptet. Angeblich habe der Bischof von einem Balkon des Hauses 'De Winckel' zugesehen.[4]

Am 5. April 1487 wurde der Frieden des Heiligen Jakobus (Französisch: Paix de Saint-Jacques) unterzeichnet und ratifiziert von Van Horne am 28. April. Der Frieden von Saint James fasste die Gesetze und Vorschriften des Landes Lüttich zusammen, insbesondere die Rechte der Bürger. Laut der Verfassungsgericht ist ein Abschnitt über Entwässerung und Kanalisation aus dem Frieden von Sint-Jacob derzeit (anno 2007) das älteste geltende Gesetz in Belgien hat noch Rechtskraft.

Dafür konnte auch der Fürstbischof sorgen Philipp der Schöne im 1492 das Neutralität des Fürstbistums Lüttich, damit das Territorium später von der Zerstörung praktisch verschont blieb.

Van Horne starb nach kurzer Krankheit eine Woche vor Weihnachten 1505, angeblich in a Kanonenhaus in Maastricht. Wegen des anhaltenden Aufstands in Lüttich konnte er nicht wie üblich im St. Lambert-Kathedrale. Deshalb wurde er im Chor der von ihm gegründeten Klosterkirche der Väter beigesetzt Beobachter, in der Nähe des aktuellen Outdoor-Clubs Sklave, südlich von Maastricht.[Anmerkung 2] Das Kloster war im Lütticher Ruhm Sankt Peter. Ein Jahr später gab es auch seine Weihbischof, Libertus van Broeckem, begraben. Die Gräber gingen wahrscheinlich verloren, als das erste Observantenkloster 1578 zerstört wurde. Das Kloster wurde 1638 wieder aufgebaut, verfiel aber nach der Aufhebung der Klöster durch die Franzosen 1796. Ein Klosterflügel ist erhalten geblieben, aber von der Kirche ist nichts mehr erhalten.[6]

Das Wappen von Jan van Horne ist im Maßwerk von einem der Gotische Fenster im Kreuzgang der Basilika des Heiligen Servatius in Maastricht. Das Kloster entstand vermutlich unter Van Horne.

Siehe die Kategorie Johan van Horne von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.
Vorgänger:
Ludwig von Bourbon
Bischof von Lüttich
1483-1505
Nachfolger:
Everhard van der Marck