WikiDer > Johannes Kinker
Johannes Kinker | ||||
Kinker (von J.C. van Rossum, Slg. Rijksmuseum) | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Geboren | 1. Januar1764 | |||
| Geburtsort | Neuer-Amstel | |||
| Verstorben | 16. September1845 | |||
| Ort des Todes | Amsterdam | |||
| Arbeit | ||||
| Genre | Poesie, Parodien, philosophisches Werk | |||
| dbnl-Profil | ||||
| ||||
Johannes Kinker (Neuer-Amstel, 1. Januar1764 – Amsterdam, 16. September1845) war ein Holländer Dichter, Philosoph und Anwalt.
Lebenszyklus
Die Eltern von Johannes Kinker stammen aus Deutschland. Im Alter von zehn Jahren begann Kinker, Gedichte und Geschichten auf Niederländisch und Latein zu schreiben.
Er studierte Medizin und Jura in Utrecht und dann verschoben nach Den Haag, wo er arbeitete als Anwalt und als Literaturjournalist. Von 1817 bis zum Belgischer Aufstand 1830 war er bei der neu gegründeten Universität Lüttich Professor für niederländische Sprache und Literatur und Beredsamkeit. Er plädierte stark für die Einheit der nördlichen und südlichen Niederlande. In der Philosophie war er ein Anhänger von Spinoza und Seite. In den Niederlanden war Kinker einer der ersten, der versuchte, Kants Philosophie einzuführen, unter anderem durch Beiträge zum Zeitschrift für Kritische Philosophie. Er forderte die Ideen von Willem Bilderdijk sowohl philologisch als auch philosophisch.
Nach seiner Flucht aus Belgien hoffte Kinker auf einen Termin bei den Amsterdamse Athenäum Illustre, aber das kam trotz Versprechen der Regierung nie. Er war Mitglied vieler literarischer Vereinigungen und aktiv in der Freimaurerei. Er unterhielt enge Beziehungen zum Großmeister der Großorient der NiederlandePrinz Friedrich und mit seinem Stellvertreter Falck.
Kinkers literarisches Talent spiegelt sich vor allem in seinen Parodien wider, darunter das Werk von Rhijnvis Feith. Bekannte Gedichte seiner Hand sind Lebendig oder die Weltseele (1812) und Der junge Kloe. Philosophische Werke: Gott und Freiheit (1800), Willenskraft und Tugend (1803), und Gedanken zu Kants Grab (1805). Sein Gedichte 1818-1821 in drei Bänden veröffentlicht.
Johannes Kinker ist der Namensgeber der Kinkerstraat in Amsterdam und damit auch der of Kinkerbuurt.
Veröffentlichungen
- Besprechung der niederländischen Sprachtheorie von Herrn Willem Bilderdijk (S.)
- Menschlichkeit im Lazarus-Haus (S.)
- Shakespeare, Ende gut, alles gut (S.)
- Meine minderjährige Sängerin (1785)
- Orosman der Kleine oder der Tod von Zaire, mörderische Tragödie (1787)
- Die Post des Helikons (1788)
- aus Felsen (1789)
- Zöliakie (1792)
- Ericia oder die Vestalin, Karnevalsspiel (1799)
- Hundertjahrfeier zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts (1801)
- Almansor und Zehra (1804)
- Gedanken zu Kants Grab (1805)
- Lierzang an die verdiente Johanna Cornelia Wattier (1805)
- Der Teufel des neunzehnten Jahrhunderts: Ein Reim (1806)
- Ansprache von Johanna Cornelia Wattier an Dirk Sardet (1807)
- Briefe von Sophie an Herrn R. Feith (1807)
- Schiller, Die Jungfrau von Orleans und Maria Stuart Mariaart (1807)
- dachte Johan Rudolph Deiman (1808)
- Die Erinnerung an Jacques Kuyper (1809)
- Die Erinnerung an Joseph Haydn (1810)
- Probieren Sie eine niederländische Prosodia (1810)
- Das Leben oder die Weltseele (1812)
- wöchentliche Verzögerung (1813)
- Die Wahrheit der Schönheit (1814)
- Ode an Voltaire (1817)
- Gedichte (1818-1821)
- Essai sur le dualism de la raison humaine (1850-1852) - posthum
- Kant, Beweis einer Erläuterung der Kritik der reinen Vernunft (1872) - posthum
- Johannes Kinker (1764-1845), Korrespondenz - 3 Teile; herausgegeben, mit Einleitung und Kommentar von A.J. Hanou und G. J. Fisch, (1992-1994)
Literatur
- Andreas Hanou, Schleier der Isis. Johannes Kinker als Vorkämpfer der Aufklärung (2 Teile), 1988.
Externe Links
- Biografien, Werke und Texte Bei der Digitale Bibliothek für niederländische Literatur (dbnl)
- http://cf.hum.uva.nl/dsp/ljc/kinker/kloe.html
| Hör mal zu | (die Info) |