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John Appel
John Appel im Jahr 2009

John Appel (Wognum, 25. November1958) ist ein NiederländischDokumentarfilmproduzent.

Arbeit

Neben der Regie von Dokumentarfilmen hat John Appel Kameramann War schon bei verschiedenen Dokumentationen und Jugendserien. Seit 2001 ist er zudem Gastdozent an der Niederländische Film- und Fernsehakademie. 1999 wurde John Appel mit dem Dokumentarfilm einem großen Publikum bekannt Sie glaubt an mich. Der Film markierte auch ein weiteres Revival in der Karriere des Protagonisten André Hazes.

Einige seiner Dokumentationen

Sie glaubt an mich (1999) wurde 1999 beim picture zum besten Bild gewählt IDFA und gewann die Joris Ivens-Preis. Im Film wird Hazes zehn Monate lang aufmerksam verfolgt. Der beliebte Sänger des Lebensliedes wird von Auftritten im Ausland bis zu Hause verfolgt. Der Film zeichnet das Bild eines Mannes, der oft in den Nerven steckt und deshalb ein einsames und manchmal schwieriges Leben führt.

In der Dokumentation Das versprochene Land (2000) John Appel machte sich auf die Suche nach der Geschichte hinter dem Zeitungsbericht "Mann liegt einen Monat tot in der WohnungAppel versucht in dem packenden Film eine Antwort auf die Frage zu finden, wer im Falle eines vergessenen Todes die moralische Verantwortung trägt. Hätten Nachbarn, Familie, Freunde oder Kollegen es nicht bemerkt? Projekt Die Zehn Gebote des SYMBOL. Unter anderem Jos de Putter, Karin Junger, Pieter Fleury und Heddy Honingmann hat auch zu dieser Serie beigetragen. Die Serie war eine Idee des Dokumentarfilmproduzenten Paul de Bont.

In der Dokumentation Der letzte Sieg (2004) die Bewohner des Viertels Civeza in Siena die sich auf das jährliche lokale Pferderennen vorbereiten de Palio. Es ist 24 Jahre her, dass Civeza das jährliche Rennen gewonnen hat. Für sie ist das eine sehr schwierige Wissenschaft, denn die Rasse bedeutet ihnen viel. Den Höhepunkt bildet das abschließende pulsierende Rennen, bei dem die Nerven der Zuschauer und Teilnehmer für den Betrachter spürbar werden.

In der Dokumentation Der Spieler (2009) Appel untersucht, was Spieler motiviert und warum es für sie so schwierig ist, ihre Sucht zu kontrollieren. Inspiriert vom abenteuerlichen, aber auch tragischen Leben seines Vaters, sucht John Appel in dieser Dokumentation nach der wahren Natur des Spielers. Durch Porträts eines Pferderennen-Buchmachers, eines Pokerspielers und eines inhaftierten Schurken, die beide die Kunst des Gewinnens und Verlierens beherrschen, zeichnet John Appel ein psychologisches Porträt seines Vaters, der nicht nur ein gewöhnlicher Spieler war, sondern ein echter Spieler.

Filmografie