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Jonathan Nott (Solihull, England, 1963) ist ein Engländer Dirigent.
Jonathan Nott wurde Chefdirigent der Bamberger Symphonie im Januar 2000. Er führte das Orchester auf Tourneen nach Südamerika, Russland, Spanien, es Edinburgh-Festival, Japan, und zu den Vereinigte Staaten. Nott debütierte 1988 bei den Opernfestspielen in Batignano, Italien, und wurde dann Kapellmeister der Frankfurter Oper (Oper und Schauspielhaus Frankfurt) im Folgejahr. 1991 wurde er zum Hochkapellmeister im Hessischen Nationaltheater in Wiesbaden, wurde Interims-Chefdirigent für die Saison 1995/96. In dieser Zeit leitete er mehrere Opers, Ballettaufführungen und symphonische Konzerte, darunter führende Werke von Mozart, Verdi, Puccinic, und seine erste vollständige Aufführung des Ring von Wagner. Danach wurde er musikalischer Leiter des Luzerner Theaters und Chefdirigent des Luzerner Sinfonieorchesters. Seit 2017 ist er Chefdirigent der Orchestre de la Suisse Romande im Genf.
Nott ist seit Mitte der 1990er Jahre Gastdirigent bei verschiedenen Orchestern, darunter dem Symphonieorchester des Westdeutschen Rundfunks, es Gewandhausorchester im Leipzig, es Tonhalle-Orchester Zürich, Symphonieorchester des Norddeutschen Rundfunks im Hamburg, NHK-Symphonie, es Königliches Concertgebouw-Orchester im Amsterdam, es London Philharmonic Orchestra und der Münchner Philharmoniker, es Orchestre de Paris und der Los Angeles Philharmonic Orchestra. Er arbeitete mit dem Berliner Philharmoniker, mit dem er mehrere Orchesterwerke von György Ligetia als Teil von Teldecs Beitrag zur Aufnahme des Gesamtwerks Ligetis. Nach mehreren Spielzeiten als Chefdirigent von Ensemble InterContemporain (EIC) Nott wurde der erste Gastdirigent dieses Ensembles.