WikiDer > Joop Baank
Johannes Baank (1933) ist ein Niederländisch Aktivist, der in der siebziger Jahre wenn radikal rechts wurde bekannt, weil er an einer U-Bahn-Station eine Bombe gelegt hatte, um die Aktivisten der Nieuwmarktbuurt zu diskreditieren.
Baank war Elektroniker und Inhaber eines technischen Büros. Er war Mitglied eines Sportschützenverbandes und Sekretär des Partei Neues Recht. Auf 17. April1970 er hat entführt Roel van Duijn, dann Gemeinderat von Amsterdam, den er überholte Wernhout 200 Meter von der belgischen Grenze entfernt aus dem Auto.[1] Einige Jahre später beschloss Baank mit seinem Freund Rennie de Leeuw und einem Kumpel, den er aus seinem Beruf kannte, an der im Bau befindlichen Metrostation eine Bombe zu zünden. Venserpolder im Amsterdam Südost. Damit meinte er die Aktivisten der Nieuwmarktbuurt, die sich gegen den Bau der Amsterdamer U-Bahn diskreditiert werden sollten.
Die Bombe und Zündung wurden von Erik Mugge, einem Mitarbeiter von TNO-Delft. Nach dem Paar in der Nacht von 31. Dezember1974 auf 1. Januar1975 hatte eine eineinhalb Kilo schwere Testbombe gezündet, das Duo ging in der Nacht des 13 auf 14. Februar1975 bis zur U-Bahn-Station Venserpolder. Dort wurden sie von sieben Polizisten festgenommen. Ein Versuch, die Bombe durch Werfen in einen Graben loszuwerden, scheiterte, da sich herausstellte, dass der Graben zugefroren war. Die Polizei war über den Plan informiert worden, wahrscheinlich weil die Heimatschutz ein Telefon tippen hatte auf die Telefonleitung von gelegt Max Lewin, dem Vorsitzenden der Neuen Rechten, deren Parteisekretär Baank war.
Baank wurde zu vier Monaten Gefängnis verurteilt, zwei davon auf Bewährung. Er sagte, er hätte drei Monate verbracht, aber mit einem Vielfachen davon gerechnet. Danach hielt er es für richtig, dass er zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde, sagte er in einer Sendung von Anderen Zeiten auf 15. November2005: "Es ist zu verrückt für Worte, dass man mit sechs Kilo Sprengstoff im Bijlmer." In derselben Sendung gab er auch zu, der Fahrer von Van Duijns Entführung nach Belgien gewesen zu sein und an der Verteilung von Notizen in Amsterdam mit dem Text beteiligt zu sein: "f10.000,- für die Leiche van Roel van Duijn". Als Reaktion auf die Sendung meldete Van Duijn doch die Entführung. Nachdem der Fall eingestellt wurde, begann Van Duijn eine 12Sv-Verfahren Auf.[2] Baank wäre auch im gleichen Zeitraum GrünLinks und Van Duijn wurden mit Hassmails bombardiert.[3] Van Duijn reichte erneut eine Beschwerde ein. Auch diese Beschwerde wurde jedoch abgewiesen.[4] Baank lebte damals in Belgien.
Externe Links
- Andere Zeiten über die U-Bahn-Bombe
- Neue Demokratische Partei
- Stadtrat meldet Entführung nach 35 Jahren
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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