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Jos Beijer

Jos Beijer (Maurik, 22. August1970 - 22. August 2011) war Kirchenmusiker, Dirigent und Komponist[1]

Biografie

Beijer spielte seit seinem elften Lebensjahr Orgel in der Kirche von Maurik. Er studierte Kirchenmusik und Orgel am Niederländischen Institut für Kirchenmusik unter anderem bei: Maurice Pirenne, Jan Raas und Willem Tanke. 1995 erwarb er sein Diplom in DM-Orgel, 1997 sein Diplom in praktischer Kirchenmusik und 1998 sein Diplom in UM-Orgel mit der Note Musiktechnik bei Ernst Bonis.Er absolvierte Kurse bei Peter Bares, Sigmund Szatmary, Marie-Madeleine Duruflé, Harald Vogel und Andreas süß. 1994 gewann er den ersten Preis beim Nationalen Orgelwettbewerb in Leiden, Kategorie '20. Jahrhundert'.

Er war Organist der Bartholomäus-Gemeinde Poeldijk. Hier spielte er die dreimanualige Vermeulen-Organ ab 1950 und die Breetvelt-Chororgel ab 1997. Er war als Kirchenmusiker in verschiedenen Gemeinden tätig, leitete auch Oratorienchöre und Projektensembles und wirkte auch als Kirchenmusiklehrer an der Ariënskonvikt, wo bis 2010 neue Priesterschüler ausgebildet wurden. Als Komponist ließ er sich von Gregorianischen Gesängen und Bernard Huijbers inspirieren. Aber seine musikalische Sprache enthält auch Einflüsse von Hendrik Andriessen und Herman Strategier.

2009 wurde bei ihm die sehr seltene Muskel- und Stoffwechselerkrankung diagnostiziert MNGIE etabliert. In der Folge musste er sich 2010 von seinem Leben als ausübender Musiker verabschieden. Er starb im Alter von nur 41 Jahren an den Folgen einer Stammzelltransplantation. Sein größtes Werk Requiem wurde während seiner Beerdigung uraufgeführt.

Quelle