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Jos Molemans (niedergeschlagen, 17. Dezember1938 - Sint-Katelijne-Wavre, 3. September1994) war ein Belgiergermanistisch, Historiker, Ortsnamensvetter und Dialektologe. Er hat es entwickelt Corpus Molemans-Thiry, ein Repertoire mit flämischer toponymischer Dokumentation über den Zeitraum 1925-1975, die seinen Namen trägt. Er verfasste zahlreiche Ortsnamenwerke über die Gemeinden in der Provinz Limburg.
Leben und Arbeiten
Molemans besuchte die Sekundarschule am örtlichen St. Hubertus Hochschule und graduierte 1961 als Schulabschluss in dem germanischPhilologie zum Katholische Universität Löwen. Es war Professor Henri Draye was ihn veranlasste, sich auf die Ortsname Wissenschaft. Er gefälscht 1972 mit einer Dissertation über die Ortsnamen der Gemeinden von Nord-Limburg niedergeschlagen und übertreiben.
Er begann seine Karriere 1961 als Lehrer zum Sint-Jan Berchmans Institut zu Zonhoven und lehrte dort bis 1970, als er zum Ortsnamenforscher der Nationaler Fonds für wissenschaftliche Forschung (NFWO), löste sich an der KUL bis 1973 und an der Staatsarchiv in Hasselt bis 1977. Während dieser letzten Zeit verfasste er Studien über die Ortsnamen von 11 Limburger Gemeinden. 1975 war er Mitbegründer der Verein für Limburger Mundart und Onomastik von denen er Sekretär war bis 1982.
Seine Hauptaufgabe als Forscher für die NFWO war die Entwicklung des Corpus Molemans-Thiry, das mehr als 250 Ortsstudien zu flämischen Gemeinden (hauptsächlich unveröffentlichte Lizentiatsabhandlungen) aus dem Zeitraum 1925-1975 zugänglich macht. 1979 war es Repertoire abgeschlossen und enthielt etwa eine halbe Million toponyme Einträge, die sich auf die Studien bezogen. Eine weitere Ergänzung folgte später für den Zeitraum bis 1985.
Von 1977 bis 1986 war Molemans wieder im Bildungsbereich tätig, nämlich als Lehrer an der Provinzielles Gymnasium und als Lehrer an der Landeshochschule für Kunsterziehung im Hasselt. 1986 kehrte er in das Staatsarchiv Hasselt zurück und veröffentlichte fortan eine Reihe historischer Studien zum Bildungswesen des 17. und 18. Jahrhunderts in den Gemeinden Limburgs. 1988 veröffentlichte er auch a Leitfaden zur historischen Ortsnamenforschung.
Ab 1992 arbeitete er bei der Institut für Onomastik und Dialektologie zu Löwen und war einer der Herausgeber der Wörterbuch der Limburger Dialekte das war in Vorbereitung. Aufgrund seines sich verschlechternden Gesundheitszustandes musste er im September 1993 alle Aktivitäten einstellen. Er starb ein Jahr später im Alter von 55 Jahren. Die Wörterbuchepisode, an der er gearbeitet hatte, erschien kurz vor seinem Tod.
Preise
- Preis für Sprachwissenschaft des Königliche Akademie für niederländische Sprache und Literatur (KANTL) (1973)
- Bormans-Preis des Veldeke-Leën-Komitees in Hasselt (1977)
- Preis Ehrengouverneur Roppe Prize der Limburgse Provinzrat (1981)
- Noordstarfonds-Dr. Jan Grauls-Preis des KANTL (1984)
Publikationen (Auswahl)
Neben zahlreichen Artikeln in Zeitschriften veröffentlichte Molemans unter anderem die folgenden Werke.
- Limburger Ortsnamen. Teil 1: Kaulille, Löwen-Brüssel, 1973
- Limburger Ortsnamen. Teil 2: Kleine-Brogel, Löwen-Brüssel, 1974
- Limburger Ortsnamen. Teil 3: Neglabbeek, Löwen-Brüssel, 1974
- Limburger Ortsnamen. Teil 4: Ellikom, Löwen-Brüssel, 1975
- Toponymie von Neerpelt. Eine sozio-geografische Umfrage, Löwen-Brüssel, 1975
- (zusammen mit E. PAULISSEN) Limburger Ortsnamen. Teil 5: Niel-at-As, Löwen-Brüssel, 1975
- (zusammen mit E. PAULISSEN) Toponymie von As, Löwen-Brüssel, 1976
- Toponymie von Overpelt, Löwen-Brüssel, 1976
- Ortsname von Saint-Huibrechts-Lille, Löwen-Brüssel, 1976
- (zusammen mit A. KLEUTGHEN) Der Overpelter-Stamm Berben, Overpelt, 1978
- Limburger Ortsnamen. Teil 6: Wijchmeal, Löwen-Brüssel, 1979
- (zusammen mit H.E.M. MELOTTE) Ortsnamen in Nordbrabant, Eindhoven, 1979
- Limburger Ortsnamen. Teil 7: Reppel, Löwen, 1981
- (zusammen mit J. MERTENS) Ortsname von Zonhoven, Löwen, 1982
- Ortsname von Opglabbeek, Löwen, 1984
- Leitfaden zur historischen Ortsnamenforschung, Brüssel, 1988
- Wörterbuch der Limburger Dialekte, Folge I.9 (Das Pferd), Assen, 1994
Literatur
- Lucian CEYSSENS und Hans ROMBAUT, Jos Molemans in dem Nationalbiographisches Wörterbuch, Bd. 18, Spalte. 678-681, Brüssel, 2007
- Jan GOOSSENS, In Gedenken an Dr. Jos Molemans, im: Mitteilungen des Limburger Mundart- und Onomastikverbandes, Nr. 77, p. 1-12, 1995
- Lucian CEYSSENS, Jos Molemans, im: Die sieben Türme. Lokaler Kreis von Peer, Band 9, S. 95-209, Birne, 1994