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Josef Mous (Backhäuser, 27. Oktober1882 – Heerlen, 24. Februar1963) war von 1937 bis 1947 stellvertretender Direktor und von 1947 bis 1949 Direktor des Staatsbergwerks Limburg. In dieser Zeit war Mous verantwortlich für die Personalabteilung, die er gemeinsam mit dem Geschäftsführer ausübte Christian Theodoor Groothoff und technischer Direktor Daniel Pieter Ross van Lennep.
Lebenszyklus

Jozef Mous wuchs in Bakhuizen, Friesland, als Sohn des Postbeamten Durk Manus Mous und Johanna Vogelzang auf. Im 1902 er studierte Referendariat an der Handels-, Industrie- und Industrieabteilung in Den Haag. Dort traf er sich Willem Frowein. Wenn die Führungsposition bei die staatlichen Minen wurde frei, Frowein ging nach Limburg, um dorthin zu führen. Im 1910 Jozef Mous folgte dem Beispiel Froweins und trat in den Dienst der staatlichen Minen. Dort begann er sein Berufsleben in der Personalabteilung der Staatlichen Bergwerke. Am 23. Mai 1912 heiratete er Huberta Slegten aus Overijsselse Raalte. Das Paar hatte sieben Kinder. Die Kinder waren noch klein, als Huberta Slegten am 12. April 1926 starb. Joseph blieb für den Rest seines Lebens Witwer. Er lebte mit seinen Kindern auf der Avenue Caumerbeek 62 in Heerlen.
Zweiter Weltkrieg
Nach dem Rücktritt von Direktor Willem Frowein und Friedrich von Iterson am 1. Januar 1942, Namen Christian Theodoor Groothoff und Josef Mous leitet das Unternehmen. Sie wurden vom Chefingenieur ernannt Daniel Pieter Ross van Lennep in ihrer Arbeit unterstützt. Auch die Staatsbergwerke kamen damals unter deutsche Aufsicht verwalterHermann Bruch. Früher April 1943 Groothoff wurde wegen Widerstandsarbeit verhaftet und nach Scheveningen geschickt Oranjehotel gebracht. Mous und Ross van Lennep übernahmen seine Arbeit an der Staatsmijnen.Am 29. April 1943 wurde die nationale April-Mai-Streiks von. Die Bergleute der State Mines und Bergwerke Oranien-Nassauau legte das Werk aus Protest gegen die Maßnahmen der deutschen Besatzer nieder. Drei Bergleute wurden festgenommen und hingerichtet. Die Deutschen verlangten unablässig die Namen der anderen Streikenden. Mous und Ross van Lennep weigerten sich, die Namen der Stürmer anzugeben. Die Verweigerung hatte zur Folge, dass Jozef Mous am 3. Mai 1943 festgenommen wurde. Durch zeitweilige Haft in Maastricht er kam in das Lager von Kleines Seminar Beekvliet in Sint Michielsgestel mit Recht. Am 19. Juli 1943 wurde er wieder freigelassen. Während der Kriegsjahre durfte er seine Aufgaben nicht mehr wahrnehmen. Unmittelbar nach der Befreiung Heerlens im September 1944 kehrte Josef Mous auf seinen Posten im Staatsbergwerk zurück. Von 1. Februar1947 bis zu seiner Pensionierung am 1. Januar1949 Josef Mous war neben Christiaan Theodoor Groothoff und Daniël Pieter Ross Van Lennep Direktor der Staatsmijnen Josef Mous starb am 24. Februar 1963 in seiner Heimatstadt Heerlen.
Nebenaktivitäten
Neben seiner Tätigkeit für die Staatlichen Bergwerke übte Jozef Mous auch zahlreiche Nebentätigkeiten im sozialen Bereich aus. 1910 wurde er Mitglied der Kommission nolens, der für die Erstellung der General Miners Fund, A.M.F.. Der Fonds wurde 1919 aufgelegt und Mous wurde sein erster Direktor. Zuvor wurde er für zwei Jahre von seiner Arbeit im Staatlichen Bergwerk beurlaubt. Sonstige Nebentätigkeiten: - Sekretär des Kontaktausschuss für das Bergbauunternehmen- Stellvertretender Vorsitzender von Rat der Bergbauindustrie, M.I.R.- Vorsitzender des Betriebsrats der Staatlichen Bergwerke- Direktor der A.M.F. es Beamtenfonds für das Bergbauunternehmen, der Unterstützungsfonds und die Fonds für soziale Einrichtungen, F.S.I. bei den Staatsbergwerken. Für diese Verdienste wurde Josef Mous nach seiner Pensionierung zum Direktor des Staatsbergwerks berufen Ritter im Orden des Niederländischen Löwen.
Externe Links
- 'Who is Who in the Mining Company', kurze Biographie von J. Mous im Sozialhistorischen Zentrum für Limburg
- Serge Langeweg, Die Limburger Bergwerke und Bergleute während der Besatzung 1940-1944
- Clipping-Archiv von Rijckheyt, Archivgemeinde Heerlen
- Limburger Tageszeitung, 5. Januar 1949
- Zum Abschied von Josef Mous, Steenkool, Firmenzeitschrift der gemeinsamen Kohlengruben in den Niederlanden, 1949 Nr. 1
- Willibrord Rutten, 'Kopfstücke, das Topmanagement der niederländischen Kohlebergwerke, um 1900-1974' in: Jahrbuch 2016, Sozialhistorisches Zentrum für Limburg, S.60-103