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Joseph Torak | ||||
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Güven Park Anıtı | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Geboren | 7. Februar1889 | |||
| Verstorben | 26. Februar1952 | |||
| Geburtsland | Österreich | |||
| Beruf(e) | Bildhauer, Medaillengewinner | |||
| Leitdaten | ||||
| Stil(e) | Monumentale Skulptur | |||
| RKD-Profil | ||||
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Joseph Torak (Salzburg, 7. Februar1889 - Schloss Hartmannsberg (Bad Endorf), 26. Februar1952) war ein österreichischBildhauer und Medaillengewinner. Torak war dabei Arno Breker einer der großen Bildhauer in Nazi Deutschland.
Leben und Arbeiten
Torak lernte Keramik von seinem Vater. Er studierte an der Wiener Akademie und ab 1915 an der Preußische Akademie für bildenden Künste im Berlin. Er war unter anderem Schüler von Hugo Lederer.
Thorak arbeitete in seiner Anfangszeit hauptsächlich mit Wachs, Bronze- war zu teuer.[1] 1928 erhielt er den Staatspreis der Berliner Akademie. In diesem Jahr fertigte er Skulpturen für den Palmensaal, einen Ballsaal, aus Haus Vaterland zum Potsdamer Platz in Berlin.
In dem die Dreißiger er machte eine Reihe von Arbeiten für Truthahn, darunter ein Befreiungsdenkmal in Eskiehir und Reliefs für ein Denkmal zu Ehren von Mustafa Kemal Atatürk. Ab 1932 war Thoraks Nachbar, der BoxerMax Schmeling, eines seiner Modelle. Er wurde in einer der Statuen für die Berliner verewigt Olympiastadion.
Im Dienste des Nationalsozialismus
Das Machtergreifung 1933 markiert einen Wendepunkt in Thoraks Leben. Seitdem ist seine Arbeit geprägt von der Nationalsozialismus. Er hat sich von seinem scheiden lassen jüdisch Frau, sie ging mit ihrem Sohn zu England. Thorak war einer der Unterzeichner der Aufruf der Kulturschaffenden, die 1934 in der Völkischer Beobachter erschienen und bekundeten ihre Unterstützung für die Führer. Einen Tag später war es Adolf Hitler Nächster Kanzler ebenfalls Reichspräsident. Mit Unterstützung von Alfred Rosenberg hatte Thorak 1935 in Berlin eine Einzelausstellung seiner Arbeiten für die Türkei.[2]
Im Frühjahr 1936 verbrachte Thorak auf Einladung Hitlers einige Tage ObersalzbergEs brachte ihm zahlreiche Aufträge ein.[3] Für die Weltausstellung 1937 im Paris Thorak schuf eine Gruppe von Statuen zu Ehren Hitlers. In diesem Jahr wurde er benannt Professor an der Akademie von München. 1938 ein 17 Meter hoher Studio für ihn in Baldham bei München gebaut, vor allem für seine mehr als mannshohen Statuen.[4] Das Studio wurde entworfen von Albert Speer und finanziert aus der Staatskasse NSDAP.
Neben seiner Tätigkeit als Bildhauer war Thorak einige Zeit künstlerischer Berater der Porzellanfabrik des SS Biene KonzentrationslagerDachau. Hitler nahm Thorak auf der Gottbegnadeten-Liste die er 1944 veröffentlichte und die Künstler auflistet, die für Nazi-Deutschland gearbeitet haben. Er war sogar, unter anderem mit Arno Breker und Georg Kolbe, unter den zwölf bedeutendsten Künstlern der Sonderlisten. Er wird hier „Staatsbildhauer“ genannt.
Nach dem Krieg
Nach dem Krieg lebte Thorak ein zurückgezogenes Leben in Bayern. Er kam durch die Entnazifizierung. Spruchkammer München sprach ihn im Mai 1948 als "unbeteiligt" frei. Zwei Berufungen, 1949 und 1951, führten zu demselben Ergebnis. 1950 fand in Salzburg eine Ausstellung seiner Werke statt.
Thorak starb 1952 im Alter von 63 Jahren. Er wurde auf dem St. Petersfriedhof in Salzburg beigesetzt. In dieser Stadt wurde eine Straße nach ihm benannt.
Im Mai 2015 wurde in einem Hangar in Deutschland ein Stapel Nazi-Kunstwerke gefunden, darunter zwei monumentale Bronzepferde von Josef Thorak, die einst am Fuße des Kanzleramt Wir stehen. Im August 2015 wurde ein drittes ähnliches Pferd im Hof einer Schule in gefunden Ising am Chiemsee. Die Statue gehörte zur persönlichen Sammlung des Künstlers und wurde 1939 während der Ausstellung deutscher Kunst in ausgestellt München. Die Statue wurde 1961 von Thoraks Familie gespendet, um das Schulgeld eines ihrer Kinder zu bezahlen.[5]
Einige Arbeiten
- 1922 Kriegerdenkmal 1914-18 in Ustka (Deutsch: Stolpmünde)
- 1927/1928 Penthesilea für das Kleist-Gymnasium in Berlin[6]
- 1928 Arbeit und Mutter Erde in der Knobelsdorffstraße in Berlin
- 1934-1935 Güvenpark Anıtı, Befreiungsdenkmal in Eskiehir (Truthahn)
- 1938 Zwei Pferde für den Eingang zum Garten des Reichskanzlei
- Grabdenkmal für Franz Ullstein auf dem Friedhof Heerstraße in Berlin Westend
- Skulptur für das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg.
- Büsten unter anderem Otto von Bismarck, Adolf Hitler, Benito Mussolini und Rudolf Hess
Fotogallerie

Arbeit (1928)

Mutter Erde (1928)
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Kriegerdenkmal 1914-1918 (1922)

Grabdenkmal Franz Ullstein
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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