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Hugo Lederer
Hugo Lederer
Hugo Lederer mit dem Fotografen Yva
persönliche Daten
Geboren16. November1871
Verstorben1. August1940
StaatsangehörigkeitDeutsche
Beruf(e)Bildhauer
Leitdaten
Stil(e)Monumentale Skulptur
RKD-Profil
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur

Hugo Lederer (Znaim, 16. November1871Berlin, 1. August1940) war ein DeutscheBildhauer.

Leben und Arbeiten

Lederer wurde als Sohn des Dekorationsmalers Eduard Lederer im Tschechisch, überwiegend deutschsprachig, Stadt Znojmo (deutsch: Znaim) in Südmähren, nahe der tschechisch-österreichischen Grenze. Von 1884 bis 1888 absolvierte er eine Berufsausbildung für die örtliche Keramikindustrie und arbeitete anschließend in einer Handwerkswerkstatt in Erfurt. Ab 1890 arbeitete er zunächst für Johannes Schilling in Dresden, dann ab 1892 im Atelier von Christian Behrens im Polieren Stadt Breslau und schließlich bei Robert Toberentz in Berlin, wo er an der Fertigstellung des Luther-denkende Jig. 1895 ließ er sich als freier Künstler in Berlin nieder. 1898 machte er sich auf den Weg in die Stadt Krefeld ein Genie-Gruppe. Seinen ersten großen Auftrag erhielt Lederer 1902 als Sieger des Wettbewerbs (mit 219 Teilnehmern) für a Bismarck-Gedenkstätte im Hamburg, nach seinem Entwurf für das gleiche Denkmal im Jahr 1898 Düsseldorf wurde abgelehnt, aber später von der Stadt Barkeeper wurde gekauft. Von 1902 bis 1906 arbeitete er mit dem Architekten Emil Schaudt an der Ausführung dieses Großprojekts. Seine ersten Werke waren naturalistisch, aber seine monumentalen Werke zeichneten sich durch ihre größenwahnsinnige, nationalistischen und heroischen Charakter, während andere Werke einen mehr Expressionistzum Heldentum neigend, hatte Charakter wie seine Porträtfiguren und männlichen Symbolfiguren.[1]

1919 wurde er Professor für Bildhauerei an der Preußische Akademie für bildenden Künste in Berlin. Einige der Schüler in seinem Meisteratelier für Bildhaukunst Waren Joseph Torak, Gustav Seitz, Emy Röder und Hans Mettel. 1931 wurde Lederer Mitglied des Veteranenverbandes Stahlhelm, Bund Frontsoldaten mehr Regierungsaufträge zu bekommen, aber mit dem Machtwechsel 1933 fielen diese Aufträge weg. 1936 erhielt er von der Familie Krupp eine letzte bestellung für a Denkmal.

Lederer starb nach langer Krankheit am 1. August 1940. Er wurde am Wilmersdorfer Waldfriedhof in Berlin.

Arbeiten (Auswahl)

Detail Bismarck-Denkmal in Hamburg

Lederer porträtierte unter anderem portrait Richard Strauss (1908), Paul von Hindenburg (1916), Max Dessoir (1927) und Fritz von Unruha (1927)

Literatur

  • Hans Krey: Hugo Lederer, ein Meister des Plastiks, Schröder Berlin (1932)
  • Felix Bornemann: Hugo Lederer, Signalleben und Signalarbeit, Geislingen/Steige: Südmähr. Landschaftsrat (1971)
  • Ilonka Jochum-Bohrmann: Hugo Lederer, ein deutschnationaler Bildhauer des 20. Jahrhunderts, Langes Frankfurt am Main (1990)

Fotogalerien

Monumente

Brunnen

Externe Links

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