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Joseph Cramer
Joseph Cramer
Joseph Cramer
Geboren29. Februar1844
Verstorben31. August1899
GeburtslandFlagge der Niederlande Die Niederlande
Beruf(e)Violinist
Portal  Portalsymbol  Klassische Musik

Joseph Hubert Cramer (Wageningen, 29. Februar1844Bad Elster, 31. August1899) war ein niederländischer Geiger.

Hintergrund

Joseph Hubert Neujean wurde am 2. März 1844 von der Hebamme als Sohn von Josephina Neujean, Tochter des Zöllners Joseph Hubert Neujean, registriert. Im Dezember 1844 heiratete sie Jan Andries Cramer, einen ehemaligen Gesundheitsbeamten, Sohn des Chirurgen Jan Jacob Cramer. Cramer erkannte das Kind während der Eheschließung an. Joseph Hubert heiratete am 7. August 1878 in Naarden Bertha Ernestine Sibilla Nolthenius, die Schwester des Musikkritikers Hugo Nolthenius. Wegen einer leichten Krankheit waren er und seine Frau weg Bad Elster gezogen, wo er sich von Müdigkeit und Erkältung erholte, aber auch plötzlich daran starb die Lungenentzündung. Er wurde zunächst in Bad Elster beigesetzt, aber im März 1901 auf dem Allgemeinen Friedhof in . umgebettet bussumHeimatstadt seiner Frau. Im Dezember 1901 wurde ein Denkmal hinzugefügt, eine Säule mit der Inschrift seines Namens, Geburts- und Sterbedatums, eine geschnitzte Muse des Streicherspiels und ein Palmzweig im Design von Mendes da Costa.[1]Daniel de Lange schrieb die Nachruf in der Tagesnachricht (4. September 1899) und sprach bei der Errichtung des Denkmals.

Musik

Seine musikalische Ausbildung erhielt er von Kindesbeinen an bei den Herren Rode, Gravenstein und Laudenbach, die dann in der Kapelle der Fransche Tuin in Amsterdam spielten. Von 1853 bis 1856 hatte er Unterricht bei Johannes van Bree, auch in Amsterdam. Bereits im Alter von zwölf Jahren debütierte er bei einem Konzert, er spielte Violinkonzert Nr. 8 von Louis Spohr und 's Fantaisie Caprice Henri Vieuxtemps im Felix Meritis. Anschließend zog er in die Niederlande. Ab 1856 trat er ein Brüssel studiere mit Hubert Leonard und spielte bei Konzerten beispielsweise der Association des artistes musiciens und im Salle du Vauxhall. Sein Studium absolvierte er jedoch in Leipzig Biene Ferdinand David, ein Schüler von Spohr. In Leipzig trat er auch mit dem Gewandhausorchester. Er ging zu Weimar und wurde Teil des Freundeskreises um Franz Liszt mit denen er auch gelegentlich bis an den Weimarer Hof spielte. Von 1861 bis 1864 blieb er in Groningen Kammermusiker und Konzertmeister/Sologeiger zu werden. Danach ging er zurück nach Amsterdam, wo er mit C.P. Holkamp . spielte[2] und Henri ViottaCellist zu dieser Zeit. Als 1865 die65 Palastorchester (Hausorchester der Palast der Industrie) gegründet wurde, wurde er gebeten, Sologeiger zu werden. Er nahm diese Position an, spielte aber auch im Streichquartett von Frans Coenen. Er folgte dem gleichen Coenen als Geiger im Orchester von Maatschappij Caecilia. Viotta erwähnte ihn in seinem Lexikon der Musik von 1881 einer der besten Geiger, zum Teil nachdem Cramer mehrere Auftritte in Frankreich. Bei der Gründung des Amsterdamer Konservatorium, an dem er auch beteiligt war, wurde er zum ersten Geigenlehrer ernannt. Neben dieser Position bekleidete er auch die Position des Orchestermeisters beim Wagner-Verband und spielte in dieser Funktion auch im Orchester der Bayreuther Festspiele. Er war auch einer der wenigen Konzertmeister der Amsterdam Orchestra Association, aus der nach kurzer Zeit die Concertgebouw-Orchester entstehen würde.

Die Komposition erschien aus seiner Hand Liebesrauch, weitere Werke sind unbekannt.