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Jules Mathieu

Jules Mathieu (Nivelles, 17. Oktober1887 - Lüttich, 6. Februar1943) war ein BelgierVertreter des Volkes, Bürgermeister und Provinzgouverneur.

Lebenszyklus

Mathieu war der Sohn des Rechtsanwalts und Präsidenten der Anwaltskammer Frédéric Mathieu. Er wurde befördert zu Arzt im Gesetz und etablierte sich als Anwalt in Nivelles.

In den ersten Wochen des Erster Weltkrieg er war in den Kämpfen herum Antwerpen verletzt. Anschließend meldete er sich bei der Kolonialarmee und ging nach Afrika. Er wurde Militärprüfer und beendete den Krieg als Militärgouverneur von Uganda.

Nach seiner Rückkehr nach Belgien trat er dem Belgische Arbeiterpartei (BWP/POB) und machte sich als Pazifist und als Kämpfer der bekannt Zerbrochene Waffe.

Er wurde Stadtrat (1921-1937) und Bürgermeister (1921-1926 und 1933-1937) von Nivelles.

1919 wurde er zum POB-Vertreter des Volkes in dem Bezirk Nivelles. Dieses Mandat hatte er bis 1937 inne. 1935 wurde er Trainer dass die Regierung von Zeeland I herbeigeführt.

Er war als überzeugter bekannt föderalistisch.

Von 1937 bis zu den Maitagen 1940 war Mathieu Provinzgouverneur im Lüttich. Er ging mit der Regierung und war dabei Toulouse Königlicher Kommissar für Flüchtlinge. Anschließend kehrte er nach Belgien zurück.

Literatur

  • Paul VAN MOLLE, Das belgische Parlament, 1894-1972, Antwerpen, 1972.
  • Enzyklopädie von Mouvement Wallon, T. II, Namur, 2001.
Vorgänger:
Henri Pirard
Provinzgouverneur von Lüttich
1937-1943
Nachfolger:
Joseph Leclercq