WikiDer > Juli-Putsch

Juliputsch
Gepanzerter Polizeiwagen, Balhausplatz 1934

Das Juliputsch war ein Fehlschlag Nationalsozialist Putsch in Österreich Ende Juli 1934.

Hintergrund

Österreich war unter Engelbert Dollfuß ein Diktatur und Einparteienstaat werde stark auf dem Italien von Benito Mussolini orientiert. Andere Parteien wurden verboten, und das war vor allem bei den Sozialdemokraten und bei der Nationalsozialisten viel böses Blut. Im Februar 1934 das Verbot der Sozialdemokratischen Partei hatte sogar zu einem bewaffneten Aufstand geführt, der als Österreichischer Bürgerkrieg.

Die NSDAP hatte bereits einen österreichischen Flügel, den NSOAP. Die zuvor verbotenen Nationalsozialisten wurden berüchtigt für ihre Begehung Terroranschlag, zu denen die Eisenbahnen und öffentliche Gebäude in Wien waren das Ziel. Die Nationalsozialisten befürworteten den Beitritt Österreichs Deutschland, etwas, das Dollfuß und die fremden Mächte (vor allem Italien, aber auch auf sein Drängen) Frankreich und der Vereinigtes Königreich) waren eindeutig dagegen. Die Bundesregierung unterstützte die Untergrundorganisation NSOAP und ihre Terrorkampagne. Der Putsch kam aber auch für sie überraschend.

Gradient

Auf 25. Juli die österreichischen Nazis unternahmen zwei Besetzungen, eine der Gebäude der verwüsten (der Österreicher Radiosender) und eines der Gebäude von KanzlerEngelbert Dollfuß. Die Absicht war, nach Möglichkeit das gesamte Kabinett zu erobern. In dieser jüngsten Aktion hat Bundeskanzler Dollfuß, Minister für öffentliche Sicherheit Emil Fey und Staatssekretär Carl Karwinsky als Geisel genommen; Dollfuß wurde jedoch in der Aktion beschossen. Er starb an seinen Verletzungen, weil ihm ärztliche Hilfe verweigert wurde. Die Nationalsozialisten erklärten im Radio, dass Anton Rintelen der neue Kanzler war; dies war das Zeichen für den Beginn eines nationalen Aufstands.

Kurt von Schuschnigg, der Kultusminister hatte das Kanzleramt jedoch vorzeitig verlassen. Er koordinierte nun den Widerstand gegen die Putschisten. Das Bundeskanzleramt wurde später von der Armee umzingelt und evakuiert, doch wie geplant erhoben sich die Nationalsozialisten im ganzen Land in einem mehrtägigen gewaltsamen Aufstand. 107 Regierungstruppen und 140 Putschisten wurden bei den Kämpfen getötet. 13 Putschisten wurden hingerichtet, mehrere Tausend wurden geschickt Konzentrationslager ins Ausland geschickt oder geflohen. Die Hauptrolle bei der Niederschlagung des Aufstands spielte Ernst von Starhemberg Und sein Heimwehrweil er befürchtete, die offizielle Armee habe zu viele Nazi-Sympathisanten.

Der italienische Diktator Benito Mussolini fühlte sich durch den Putsch nicht nur bedroht, sondern auch persönlich beleidigt. Dollfuß' Familie war sein Gast. Außerdem sah er Österreich als wertvollen Satellitenstaat Italiens. Italien schickte Truppen an die Grenze, um der österreichischen Regierung zu helfen, aber diese erwiesen sich als unnötig und blieben auf seiner eigenen Seite der Grenze. Während andere Länder ihre Ablehnung zum Ausdruck brachten, ließ Italien Italien die heißen Kastanien aus dem Feuer nehmen. Mussolini wäre der einzige Führer, der Hitlers Ton vor dem Zweiten Weltkrieg senkte.

Nachwirkungen

Nach dem Scheitern des Staatsstreichs Adolf Hitler im. Der Nationalinspektor des Österreich-Departments der NSDAP, Theodor Habricht wurde entlassen und das österreichische Büro der NSDAP geschlossen. Die Terroranschläge und die Propaganda hörten auf. In der internationalen Politik, Adolf Hitler eine schwere Delle erlitten, zumal er erst anderthalb Monate früher eingetroffen ist arrived Benito Mussolini hatte auf seinen Wunsch die Unabhängigkeit Österreichs garantiert. Die frühe deutsch-italienische Annäherung wurde wieder eingefroren. Hitler war wütend darüber"Amateurismusvon den österreichischen Nazis, für deren Taten er verantwortlich gemacht wurde.

In den nächsten Monaten und Jahren versuchten die österreichischen Nazis, den neuen Bundeskanzler zu finden Kurt von Schuschnigg die Zusammenarbeit und Einbeziehung der Nationalsozialisten in die Regierung zu fördern. Deutschland wuchs deutlich an Macht und nutzte auch Wirtschaftskraft und Druck, um Österreich seinen Willen aufzuzwingen. Österreich wurde zu einer immer engeren wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Deutschland gezwungen. Im 1938Als Deutschland und Italien inzwischen Verbündete geworden waren und Mussolini eine österreichische Zugehörigkeit zu Deutschland akzeptiert hatte, übernahmen die Nationalsozialisten doch die Macht in Österreich und schlossen sich Österreich an Deutschland an. Siehe dazu: Anschluss.