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Heimwehr
Parade der Heimwehr.

Heimwehr (Niederländisch: 'Vaderlandse' oder 'Homeland Defense') war a österreichisch paramilitärische Bewegung in 1929 Gegründet von Prinz Ernst von Starhemberg. Die Bewegung entwickelte sich ideologisch aus christlich-sozial bis um austrofaschistisch. Die Heimwehr entstand aus den verschiedenen rechtsextremen und paramilitärischen Gruppen (Freikorps) das in Österreich, genau wie in Deutschland nach dem Erster Weltkrieg, wurden Eingeführt. Die Unterstützer der Heimwehr bestanden überwiegend aus Arbeitern, Landarbeitern, Kleinbauern und Gewerbetreibenden.

Der politische Zweig der Heimwehr hieß Homesblock (Heimatblock).

Im 1930 Starhemberg wurde Innenminister und in 1931 die Heimwehr sammelte einige Ministerposten im Kabinett von Dr. Engelbert Dollfuß. Das kurze aber intensive Bürgerkrieg ab Februar 1934 wurde zwischen der Heimwehr und der sozialdemokratisch Miliz, die Republikanischer Schutzbund.

Bei der Unterdrückung der Putsch im Juli des Nazis bei dem Bundeskanzler Dollfuß ums Leben kam, spielten auch die Heimwehren eine herausragende Rolle. Der Nachfolger von Dollfuß, Kurt von SchuschniggEr hatte jedoch Angst vor der Heimwehr, und in 1936 die Organisation wurde Nationale Front inbegriffen.

Nach dem Anschluss mehrere ehemalige Heimwehr-Angehörige spielten eine Rolle im Widerstand gegen die Nazis. Ernst von Starhemberg wollte sogar ein Österreichische Legion im Frankreich (September 1939), fand aber keine Unterstützung dafür von Daladier. Starhemberg trat daraufhin als Pilot bei der französischen Luftwaffe ein, aber da er sich weigerte Deutschland und Österreich und als einige britische Politiker Einwände gegen die Einstellung eines „Faschisten“ erhoben, zog er sich später zurück (seine Zeit als Pilot fand aus den genannten Gründen in Westafrika statt).

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