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EIN Kalktuff Quelle ist ein Quelle die gespeist wird von kalkhaltig Wasser und zeichnet sich durch Niederschlag von Kalksinter (Kalktuff) im unmittelbaren Quellbereich. Typisch für den Standort charakteristische Pflanzen, insbesondere Moose wie such gefiedertes dickkörniges Moos (Palustriella kommutata), spielen eine entscheidende Rolle bei der Bildung des Kalktuffs.[1]
Eigenschaften und Herkunft
Kalkhaltiges Quellwasser mit einer Temperatur von 2 bis 7°C entspringt ganzjährig aus Kalktuffquellen. Mit der unterirdischen Passage des versickernden, schwach sauren Regenwassers in Kalkstein, Kalziumkarbonat gelöst und mit dem Grundwasserstrom mitgeführt. Am Quellauslauf fällt durch Temperaturerhöhung und Druckabbau, verbunden mit dem Entweichen des im Grundwasser gelösten, wieder Calciumcarbonat aus Kohlendioxid. Dieser Prozess wird unterstützt durch Algen und Moos, das über Photosynthese auch Kohlendioxid aus dem Brunnenwasser entfernen. Moose und Pflanzen sind mit einer dünnen Kruste aus gefälltem Calciumcarbonat bedeckt, das mit der Zeit filigranen porösen Kalkstein bildet.
Ressourcentypen
Kalksteinbrunnen kommen hauptsächlich als Reokrenbrunnen mit begrenztem Grundwasserabfluss und Helocrenbrunnen (Sickerbrunnen) vor. An Sickerbrunnen steigt das Grundwasser meist langsam in einem mehr oder weniger großen Sumpf nach oben. Reocrene Brunnen hingegen können normalerweise eine viel größere Entladung haben. In unmittelbarer Nähe von Kalktuffquellen sind sowohl organische als auch steinige Substrate zu beobachten.
Umstände
Kalkquellen können nur unter bestimmten Umständen existieren. Das Wasser aus dem Brunnen dient als BasicPH Wert von 7 bis 8.5 haben. Im Wasser muss sich eine übermäßige Menge an Kalzium (Ca2) und Hydrogencarbonat (HCO3−) vorhanden sind, die sich im labilen Gleichgewicht befinden, bis die . im Wasser gelöst sind Kohlendioxid und behoben Kreide (CaCO3). Die dann vorliegende chemische Gleichgewichtsreaktion ist die folgende: Ca2 2(HCO3−) CaCO3 CO2 huh2Ö[1]
Das Quellwasser enthält Kohlendioxid, das seinen Ursprung in biogeochemischen Abbauprozessen hat und unterirdisch nicht in die Atmosphäre entweichen kann. Es kommt dann als Kohlensäure (H2CO3) landen im Grundwasser. Das Kohlendioxid sorgt auch dafür, dass Kalk im Boden gelöst wird, so dass höhere Konzentrationen an Calcium und Hydrogenkarbonat ins Grundwasser gelangen. Ein Teil des Kohlendioxids wird durch Auflösen von Kalk neutralisiert. Wenn das Brunnenwasser oberirdisch kommt, wird Kohlendioxid (CO2) kostenlos. Dadurch ist die Kohlendioxidkonzentration in der Nähe von Kalktuffquellen höher als in der Atmosphäre. Da das Kohlendioxid freigesetzt wird, wird das Wasser mit Kalk übersättigt. Dieser Kalk fällt dann wie Kalktuff auf alles, womit das Wasser in Kontakt kommt. Der Kalkgehalt des Wassers nimmt dann ab und der pH-Wert steigt.[1]
Flora
Im Bereich der Quellausgänge bildet sich unter optimalen Bedingungen eine charakteristische Quellflora aus. Nächster blau-grüne Alge und Kieselalgen dominieren Moose, einschließlich gefiedertes dickkörniges Moos (Cratoneuron-Kommutierung) und nur dickkörniges Moos (Cratoneuron filicinum).[2]
Die Algen und Moose, die in der Nähe von Kalksteinquellen leben, nehmen Kohlendioxid aus dem Wasser auf, wodurch die Chemikalien verändert und das labile chemische Gleichgewicht verändert wird. Dadurch wird unter anderem die Ausfällung von Kalktuff auf dem Moos beschleunigt. Durch diesen Niederschlag verkalken die Moose und sie müssen schneller wachsen, um nicht vom Kalktuff eingeschlossen zu werden. In dieser extremen Umgebung können nur wenige Moosarten überleben, wobei die typischsten Moosarten gefiedertes dickkörniges Moos (Palustriella kommutata) und Tuffmoos (Eucladium verticilla-tum) sein.[1]
Die Niederlande
Im Süd-Limburg kommt gefiedertes dickkörniges Moos (Palustriella kommutata) nur in seltenen Fällen. Tuffmoos (Eucladium verticilla-tum) wurde 2016 gefunden, aber nur bei der at Putbergbron. Die Moose, die hauptsächlich an den Kalktuffquellen gefunden werden, sind nur dickkörniges Moos (Cratoneuron filicinum), Bach Dickkopfmoos (Brachythecium rivulare), gekräuseltes Poster Moos (Pellia endiviifolia). Zu den Gefäßpflanzen, die hauptsächlich an Kalktuffquellen gefunden werden, gehören Paarblattgold Auktion (Chrysosplenium oppositifolium), bittere Feldkresse (Cardamine amara) und Roberts Würze (Geranie robertianum).[1]
Ausbreitung
Kalksteinquellen sind genetisch mit den Verbreitungsgebieten von Karbonat Steinformationen (Kalkstein, Dolomit). Kalksteinquellen sind eine relativ seltene Quellenart. In Europa kommen solche Quellen zum Beispiel in den Kalkalpen, im Bereich der Ausläufer des Alpen, die meist mit kalkhaltigem Gletscherschotter bedeckt sind, im Fränkische Alb und Schwäbische Alb an der Kreideküste von Jasmund. Im Niederösterreich es gibt Kalktuffquellen bis zu einer Höhe von 1000 Metern im Wienerwald.
Neben den Verbreitungsgebieten, in denen Kalkstein und/oder Löss im Boden vorkommen, kommen auch Tuffquellen in Kalksümpfe, das sind basenreiche Torfsümpfe.[1]
Belgien
Haspengau
- Tal der Witzbold[3]
- Vivier de Vivegnis[4], wahrscheinlich gespeist aus dem Entwässerungssystem von Kohlebergwerken[5]
- Quellen der Rida in Abstimmung
- Hollogne-aux-Pierres[6]
- Högaarden[3]
- Enghien[3]
- Damp Haspengouw (Mitglied von Alden Biesen)[3]
Land Herve
Belgisch Lotheringen
- Chassepierre
- Viele andere Kalktuffquellen
Die Niederlande
Kalksteinquellen in den Niederlanden kommen nur in . vor Süd-Limburg und dann speziell in Art 2000-Bereiche es Bunder und Elsloërbos, in dem nördliche Wiesen, im Einzugsgebiet der Graben (Schluchttal) und im Einzugsgebiet der Geleenbeek. Der Boden in diesen Gebieten ist gekennzeichnet durch Löss und/oder Kalkstein. Sowohl der Löss als auch der Kalkstein können als Kalklieferanten fungieren. Im Boden versinkendes Wasser trägt Kalk, der sich im Löss befindet, mit, durchfließt die pleistozänen Ablagerungen mit Maaskies und trägt möglicherweise auch den eventuell vorhandenen Kalkstein mit. Kalksteinquellen in der nördliche Wiesen, Biene Terzit und der Putbergbron holen ihre Limette aus der Gegenwart Paket von Kalksteinschichten.[1]
Kalksteinquellen, die in den Niederlanden aus Kalksteinsümpfen entstehen, finden sich in der Ravensbosch und mit Westenrade.[1]
Empfindlichkeit
Kalkquellen sind empfindlich Biotope. Neben der mechanischen Zerstörung der zerbrechlichen Kalksteinstrukturen durch Tiere und Menschen bei der Nutzung als Viehtränke oder für touristische Zwecke können Kalktuffquellen durch mehrere Faktoren gefährdet werden. Neben der Veränderung der hydrologischen und hydrochemischen Eigenschaften des Brunnens durch Absenkung des Grundwassers und damit Reduzierung der Brunnenfüllung, Eutrophierung, dem Eintrag von Schadstoffen und Düngemitteln in das Grundwasser, gelangen immer wieder Stoffe (anthropogene Abfälle und Baumschnitt von Bäumen aus der Forstwirtschaft) in das Quellwasser, was die Bildung von Kalktuff verhindert oder wesentlich stört. Technische und touristische Quellfassungen und Räumungen im Quellgebiet können das biologische Gleichgewicht erheblich stören.
In Niederländisch-Süd-Limburg sind die Kalktuffquellen aufgrund eines erhöhten Nitratgehalts im Quellwasser stark belastet und erreichen Werte, die das Vierfache des maximalen europäischen Nitratstandards erreichen.[1]