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Kamp Haaren
Lager Haaren
Camp Haaren (Niederlande)
Lager Haaren
Inbetriebnahme13. September 1941
Geschlossen17. September 1944
OrtHaare
Verantwortliches LandNazi Deutschland
Koordinaten51° 36′ N, 05° 14′ O
AdministratorSS
SD
Zahl der Todesopfer650

Lager Haaren (Deutsche: Polizei- und Untersuchungsgefängnis Lager Haaren), war von 1941 bis einschließlich 1944 als Geisellager und Haftanstalt von den SD. Es befand sich in der großes SeminarHaarendael in der niederländischen Gemeinde Oisterwijk in der Provinz Nordbrabant.

Geschichte

Das große Seminar wurde von der Nazi-'s Das Sanatorium erwähnt. Insgesamt gab es vier Lagerkommandanten. Vom 8. Dezember 1941 bis 1. Februar 1944, SS-Obersturmführer (Oberleutnant) Heinrich Wacker als Lagerverantwortlicher des SD. Zwei Gruppen von Häftlingen landeten im Lager. Mindestens 1.800 Menschen wurden wegen inhaftiert Untersuchung. Nur wenige von ihnen wurden freigegeben. Es gab auch eine Gruppe von rund 1.400 Häftlingen, die für Grenzübergang. Diese wurden gesucht, darunter Widerstandskämpfer, Piloten, Fallschirmjäger, entflohene Häftlinge und Untergetauchte (siehe Aufführen). Außerdem befanden sich im Lager etwa 600 Geiseln. Unter der Gruppe Grenzübergang waren auch Dutzende während der Englandspiel holländische Offiziere verhaftet. Am 31. August 1943 wurden zwei von ihnen (Ben Ubbink und Pieter Dourlein) gelang die Flucht aus dem Lager Haaren. Es gelang ihnen, die Briten zu warnen, dass das gesamte niederländische Funknetz in deutscher Hand sei.

Am Vortag Verrückter Dienstag (5. September 1944) wurde das Lager evakuiert und die Häftlinge in Camp Vught gebracht. Geiseln ohne Papiere wurden freigelassen. Die restlichen 2800 Männer wurden geschickt Sachsenhausen abgeschoben; 650 Frauen wurden geschickt Ravensbrück gebracht. Es ist nicht bekannt, wie viele dieser Menschen den Krieg überlebten.

Geiseln

Die deutschen Besatzer glaubten, durch die Geiselnahme den Widerstand eindämmen und abschrecken zu können. Als Geiseln wurden Männer festgenommen, die von den Deutschen in Kreisen, aus denen auch Widerstandskämpfer rekrutiert worden waren, als angesehene Führer angesehen wurden.

Vom 13. Juli 1942 bis Anfang 1943 waren im Gebäude des Großen Priesterseminars in Haaren etwa 600 mehr oder weniger berühmte Niederländer untergebracht, darunter auch der spätere Ministerpräsident. Jan de Quay, der Reeder Willem Ruys, der spätere hochrangige Brüsseler Beamte Max Kohnstamm, der Autor Jan Campert, der Komponist Hendrik Andriessen, der Konzertpianist Willem Andriessen, der Zauberer Henri Nolles, der Komödiant Lou Bandy. Sprecher war Jan Goudriaan (Präsident Direktor der Niederländischen Eisenbahnen).

Unter den Geiseln befanden sich 150 Unternehmensführer, 133 Fachleute, 60 Professoren, Lehrer und Erzieher, 103 Beamte, 60 Geistliche, 3 Gewerkschaftsführer und 5 Studenten. Zweimal, am 15. August 1942 und am 16. Oktober 1942, wurden (insgesamt 85) Geiseln aus Haaren erschossen.

Denkmal

sehen Gedenkstätte Haaren 1940-1945 für den Hauptartikel zu diesem Thema.

Auf der Raamse Akkers in Haaren befindet sich seit 2000 die Gedenkstätte 1940-1945 für das ehemalige Kamp Haaren.[1] Es befindet sich in der Halle vor der Kapelle des ehemaligen Haarendael-Instituts. Die Gedenkstätte besteht aus mehreren Teilen. Neben einer Gedenktafel sind Dokumente, Fotos und Gegenstände ausgestellt. Es gibt auch eine Bronzestatue eines sitzenden Mannes mit einem Buch. Am Fuße dieser Statue steht:

Standhaft ist geblieben, mein Reh in Not.

Siehe auch

Literatur

  • Peter Bak, Ein Ort des ängstlichen Wartens. Lager Haaren 1941-1944. Hilversum/Tilburg, 2018.
  • Hans Blom, G. von Frijtag Drabbe Künzel, S. Jansens, M. Thissen, Die Geiseln von Sint-Michielsgestel und Haaren: das Doppelgesicht ihrer Geschichte (1992)
  • Kriegstagebuch von Joseph Bukkens. Ein Tagebuch aus dem Zweiten Weltkrieg, ergänzt mit neuen Daten von Quests durch verschiedene Orte und Archive. [Ede], 2002.
  • Gedenkbuch Geisellager Haaren, Den Haag, 1947.
  • Max Kohnstamm, Briefe aus 'Hitlers Herrengefängnis', 2005, geliefert und vorgestellt von Edmond Hofland. Amsterdam, die fleißige Biene.
  • Hans Leenderts, Exil. Sechs Monate Geisel in Haaren. Lochem, [1947].
  • Jop Pollmann, "Vergießen Sie nicht Ihre Tränen über meine Briefe?" Briefe von Jop Pollmann an Miep Pollmann-Gall, geschrieben im Geisellager Haaren (N.-B.) vom 13. Juli bis 18. Dezember 1942, ergänzt durch einige Briefe von Miep und weiteres Material. [Z.S.], 2008.
  • R. J. wolle, Haare im Krieg. Haare, 1995.