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Karl (Karoly) Goldmark (Keszthely (Ungarn), 18. Mai 1830 – Wien, 2. Januar 1915) war ein ungarisch-österreichisch Komponist und Violinist.
Biografie
Er war der Sohn eines jüdischen Kantors, stammte aus einer großen Familie und wuchs mit vielen Geschwistern in ärmlichen Verhältnissen auf.
Nach seinem Violinstudium in Ungarn und Österreich verbrachte er die ersten Jahrzehnte seines Lebens als Geiger bei verschiedenen Theatergruppen in Österreich und Ungarn.
Von 1848-1849, nahm er aktiv am ungarischen Freiheitskampf teil.
runden 1850 begann seine berufliche Laufbahn als Komponist mit dem Komponieren von Kammermusik.
In 1851 er ließ sich in Wien nieder, wo er als Geiger und Klavierlehrer tätig war.
Sein erster großer Erfolg war die Uraufführung der Ouvertüre Sakutala bis zum Wiener Philharmoniker in 1865.
Der eigentliche Durchbruch gelang mit der Uraufführung seiner ersten, auch seiner bekanntesten Oper Die Königin von Saba (1875), was ihn zu einem der beliebtesten und angesehensten Komponisten der österreichisch-ungarischen Monarchie macht. Die Königin von Saba auf den Wiener Jugendstil.
Arbeiten
Opern
- Die Königin von Saba (1875)
- Merlin (1886)
- Das Heimchen am Herd (1896)
- Götz von Berlichingen (1902)
- Ein Wintermärchen (1908)
Andere Arbeiten
- Chorwerke mit Orchester
- Kammermusik
- Symphonische Werke und
- Klavierwerke
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