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Karl Hartung
Karl Hartung
Thronoisch (1958/9) in Duisburg
persönliche Daten
Geboren2. Mai1908
Verstorben19. Juli1967
GeburtslandDeutschland
Beruf(e)Bildhauer
Leitdaten
Stil(e)Abstrakt
RKD-Profil
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur

Karl Hartung (Hamburg, 2. Mai1908Berlin19. Juli1967) war ein DeutscheBildhauer. Seine Werke gehören zu den Abstrakte Kunst.

Leben und Arbeiten

1923 begann er seine Ausbildung mit einer zweijährigen Ausbildung zum Steinmetz, woraufhin er sich für einen Kunstkurs einschrieb. 1929 erhielt er ein Stipendium, das ihm eine Reise nach Paris ermöglichte. Dort lernte er die Arbeit von Auguste Rodin Und vor allem Aristide Maillol. 1929 unternahm er zusammen mit seiner Frau eine lange Reise nach Florenz, die mehrere Monate dauerte. Das Ehepaar ließ sich daraufhin in Hamburg nieder, doch da sein zunehmend abstrakteres Werk seinen Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten konnte, zogen sie 1936 nach Berlin. Hartung fand seinen Weg in die Hamburger Kunstszene der 1920er und 1930er Jahre, vor allem durch die Mahnungen von Max Sauerlandt, der Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe.

Hartung hat es geschafft, nach den Beschränkungen der Nationalsozialist "Kulturpolitik" in der Zeit nach dem Zweiter Weltkrieg Anerkennung für seine Arbeit gewinnen. 1946 hatte Hartung seine erste Ausstellung in der Galerie Rosen in Berlin. Einige seiner Skulpturen erinnern ein wenig an die Arbeit von Hans Arp, Henri Laurens und Henry Moore. Mit seiner Arbeit hat er die Entwicklung der abstrakten Kunst in Deutschland mitbestimmt.

1951 wurde Hartung als Professor für Bildhauerei an die Hochschule für bildende Kunst in Berlin in Berlin.
Er wurde als Teilnehmer in die documenta I 1955, II 1959 und III 1964 (mit seiner Skulptur Delfoss ab 1963) in Kassel. 1956 vertrat Hartung sein Land bei der Biennale Venedig Venice 1958 entwarf er eine Skulptur für den Deutschen Pavillon auf der Weltausstellung In Brüssel.

Hartung wurde auf dem Berliner Waldfriedhof Zehlendorf beigesetzt.

Ausstellungen

  • Karl Hartung - Die Hamburger Jahre (2008) in der Handelskammer Hamburg.

Arbeiten (Auswahl)

Fotogallerie

Literatur

  • Claus Pese: Mehr als nur Kunst. Das Archiv für Bildende Kunst im Germanischen Nationalmuseum, Ostfildern-Check 1998

Siehe auch

Externer Link

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