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Karl Moik | ||||
| Geboren | Linz, 19. Juni 1938 | |||
| Verstorben | Salzburg, 26. März 2015 | |||
| Land | ||||
| Beruf | Entertainer, Moderator | |||
| (und) IMDb-Profil | ||||
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Karl Moik (Linz, 19. Juni1938 - Salzburg, 26. März2015) war ein österreichisch Entertainer und Moderator.
Jugend und Bildung
Karl Moik wuchs als Kind einer alleinerziehenden Mutter in . auf Hallein in der Nähe von Salzburg. Seinen Vater lernte er erst kennen, als er fünf Jahre alt war. Seine Ausbildung zum Werkzeugmacher absolvierte er nach der Grundschule. Schon als Student hat er es genossen, andere zu unterhalten. Moik lernte schon früh Klavier und Akkordeon zu spielen. 1970/71 absolvierte er einen Sprachkurs an der Salzburger Mozarteum.
Er begann als Werkzeugmacher zu arbeiten. Später arbeitete er als Verkäufer für Kopiergeräte und Fernsehantennen. Weil ihn der TV- und Showberuf reizte, bereiste er neben seinem Beruf als Mitglied des Jazztrios Jolly Austrians das Land. Zu dieser Zeit versuchte er sich auch als Interpret von Volksliedern.
Werdegang
als Sänger
In seinem Programm Musikantenstadl Moik trat auch als Sänger auf. Bekannte Lieder sind Ja heute will'n wir feiern, Jeden Tag, da brauch i di a bisserl mehr, Das Zipferl vom Glück, Es dreht sich alles nur um's Geld und Servus, pfüat Gott und Auf Wiedersehen.
Als Schauspieler
Früher trat Karl Moik häufiger als Schauspieler auf. Sein TV-Debüt gab er bereits im Jahr 2000 als forensischer Pathologe in der Tatort-Folge Einmal täglich des ARD. 2008 spielte er den Bürgermeister in der Degeto-Musikkomödie Das Musikhotel am Wolfgangsee. Im Sommer 2008 wirkte er zudem an sechs Spielfilmen mit, die die Couchkino GmbH in Zusammenarbeit mit ZDF Unternehmen hatten produziert. Als Teil der Filmreihe Die Schönsten Liebesfilme aller Zeiten die erste Staffel würde 2009 ausgestrahlt. Im Sommer 2009 sollten weitere sechs Filme gedreht werden. Als Vorbilder für die Drehbücher dienten verschiedene Romanausgaben des Bastei-Lübbe-Verlags.
Als Moderator
1973 präsentierte Moik für ORF im Radio das Programm Volkstümliche Hitparade, die bald ein Publikumsliebling wurde. Mitte der 1970er Jahre wurde die deutsche ARD zum ORF. Gemeinsam suchten sie nach einem Format für ein Programm mit Gesprächsthemen und Volksmusik. Dieses Konzept wurde schließlich mit Musikantenstadl, das war mit dem österreichisch und ab 1983 im deutschen Fernsehen ausgestrahlt und von Moik moderiert. Das Programm wurde von 1981 bis 1991 mit Unterstützung des fröhlichen Hias (Sänger Erich Mathias Mayer) abgeschlossen. Dank dieser Sendung wurde Moik einem Millionenpublikum bekannt und war mehrmals im Ausland zu Gast, unter anderem in Südafrika und China. Auch im deutschen Raum wurden Touren absolviert. Im Juni 2005 beendeten ARD und ORF die Partnerschaft mit Moik und ab Herbst 2006 wurde die Präsentation von Andy Borg.
Nächster Musikantenstadl Bis 1999 präsentierte Moik auch die österreichischen Vorrunden der Großer Preis der Volksmusik und mit seinen Kollegen Caroline Reiber und Sepp Trutsch auch das internationale Treffen der drei Länder.
Moik zum letzten Mal präsentiert Silvesterstadl im Jahr 2005.
Von Juni bis September 2006 präsentierte Moik das Reisemagazin beim ORF Radio Salzburg Rund um die Welt.
Privatleben und Tod
Seit 1964 war er mit Edith verheiratet, mit der er zwei Kinder hatte.
Während der knapp fünfstündigen Live-Übertragung der Silvesterstadl 2005 entwickelte er Probleme mit einer Durchblutungsstörung im Gehirn, die zu Ermüdungserscheinungen führte und nach der Ausstrahlung am Neujahrstag 2006 zu einem Schlaganfall führte. Der damals 67-jährige Moik wurde auf die neurologische Intensivstation des Krankenhauses in gebracht Klagenfurt dass er am 9. Januar wieder ging.
Moik hatte auch einen Herzinfarkt, danach hatte er drei Bypässe. Als Diabetiker war er Botschafter der Stiftung „Chance für Diabetes“ zur Lebensstiländerung bei Typ-2-Diabetikern.
Karl Moik starb am 26. März 2015 im Alter von 76 Jahren in einem Krankenhaus in Salzburg an Nierenversagen. Er wurde auf dem Friedhof von beigesetzt Oberalm in der Nähe von Salzburg.
Auszeichnungen
2003 wurde Moik für seine Verdienste um die Kultur die Große Goldmedaille der Stadt Linz verliehen. Darüber hinaus wurde ihm im August 2004 in Anerkennung seiner Verdienste und Verdienste um Österreich die Berufsbezeichnung Professor verliehen. 2004 und 2007 wurde ihm zudem eine Krone der Volksmusik verliehen.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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