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Karlesspitze
Karlsspitze
Karlsspitze
Höhe3462 m²
Koordinaten46° 46′ N, 10° 58′ O
OrtTirol, Österreich/Südtirol, Italien
Bergetztaler alpen
Erstbegehung1869 A. Marshall, B. Gruner, P. Gstrein
Einfachste RouteGletschertour
Karlesspitze (Österreich)
Karlsspitze
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Das Karlsspitze oder Grubspitze (Italienisch: Cima di Quaira) ist ein 3462 Meter[1] hoher Berg im Schnalskam in dem tztaler alpen an der Grenze zwischen den österreichischTirol und der ItalienischSüdtirol.

Der Berg liegt etwa neun Kilometer nordöstlich von Karthaus in dem Schnalstal und etwa zwölf Kilometer südlich von Obergurgl in dem Gurgler Tal. Der Berg hat eine spitze Kegelform und ist teilweise mit Gletscher als die Schalfferner und der Gurgler Ferner. Im Süden fällt der Berg über eine Höhe von fünfhundert Metern in den Pfossental. Nachbargipfel sind im Verlauf des Hauptkamms der Ötztaler Alpen der 3361 m hohe Falschunggspitze im Osten und Westen durch den 3269 Meter hohen Meter von der Karlesspitze getrennt Karlesjoch, der Höhepunkt der fanatspitze (3358 Meter). Im Verlauf des Kamms nach Norden, beim Überqueren der Querkogelboy (3346 Meter) die 3448 Meter hoch Querkogel.

Der Berg war 1869 zuerst bestiegen von einem A. Marshall, begleitet von B. Grüner und P. Gstrein. Der Normalweg zum Gipfel folgt noch immer der Route dieser Bergsteigergruppe, nämlich über den vergletscherten Nordgrat. Stützpunkt für eine Fahrt über diese Straße befindet sich auf 2883 Metern Höhe Hochwildehaus. Von hier führt die Straße nach Süden über den Gurgler Ferner zum Ferner Querkogelboy und dann nach Süden nach oben. Diese Fahrt dauert etwa viereinhalb Stunden. Auch der Gipfel der Karlesspitze ist in sechs Stunden über den Westgrat vom Martin-Busch-Hütte (2501 Meter).

Literatur und Karten

  • Walter Klier. Alpenvereinsführer Ötztaler Alpen, Bergverlag Rudolf Rother, München 2006. ISBN 3-7633-1123-8
  • Richard Gödeke. 3000er in den Nordalpen, Bruckmann, München 2004, ISBN 3-7654-3930-4
  • Alpenvereinskarte Maßstab 1:25.000, Blatt 30/1, gurgeln, ISBN 3-928777-38-6
  • Casa Editrice Tabak, Udine. Carta Topografica 1:25.000, Blatt 04, Schnalstal/Schnals, Naturns/Naturns

Verweise