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Karwendel | ||||
| Höchster Punkt | Birkkarspitze (2749m) | |||
| Länge | 45 km | |||
| Breite | 30 km | |||
| Oberfläche | 900 km² | |||
| Ort | Deutschland, Österreich | |||
| Koordinaten | 47° 25′ N, 11° 26′ O | |||
| Element von | Nördliche Kalkalpen | |||
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| Detailkarte | ||||
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| Fotos | ||||
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Die Hauptkette des Karwendels (oder Hinterautal-Vomper-Keten), von Süden gesehen | ||||
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Das Karwendel ist eine Untergruppe der Alpen und ist Teil der Nördliche Kalkalpen. Das Gebirge mit einer Fläche von ca. 900 km² liegt größtenteils in der österreichisch Zustand Tirol. Ein kleinerer Teil befindet sich im Deutsche Zustand Bayern. Der Begriff Karwendel wird für das gesamte Gebirge zwischen den Isar im Norden und Nordwesten, die Gasthaus im Süden und die Achensee im Osten.
Unterteilung und Struktur
Das Gebirge gliedert sich in mehrere Nebenflüsse, die nach den Tälern benannt sind, die das Gebirge im Süden begrenzen, nämlich das Karwendeltal, das Hinterautal, das Vomper Loch, das Gleirschtal, das Halltal und der Inndal. Die vier Hauptgebirge, die Nördliches Karwendelgebirge, das Hinterautal-Vomper-Kette (die Hauptkette des Karwendels), die Gleirsch-Halltal-Kette und der Inntalkette (auch Solsteinkette oder Nordkette genannt) verlaufen von West nach Ost. Darüber hinaus umfasst das Karwendel alle Arten von Seitenketten und ein weit nach Norden reichendes Vorgebirge, darunter die Erlspitzgroep, das Soierngroep, es Vorkarwendel, das Falken-Gruppe, das gamsboy-Gruppe und der Sonnjochgruppe.
Das Karwendelgebirge besteht im Wesentlichen aus Kalkstein, in geringerem Maße aus Dolomit, die hauptsächlich in der Erlitz-Gruppe vorkommt.

Geschichte
Im 1843 bestiegener Bergsteiger Markus Vincent Leopold Halle in Tirol erstmals mehrere Berggipfel, darunter der Speckkarspitze und der Pleissenspitze. Im Sommer von 1870 geklettert Hermann von Barth von Oberbayern allein 88 Berggipfel, davon zwölf zum ersten Mal.
Infrastruktur
Im Süden wird das Karwendel von der Inndal eingefasst, durch die die Hauptverkehrsadern Tirols verlaufen (de Inntalautobahn und der Arlbergbahn). Andere Straßen erschließen die Westseite (Mittenwald, Scharnitz), die Nordseite (Fortschritt und fallen in der bayerischen Gemeinde Lenggries) und die Ostseite (Achensee, pertisau, Achenkirch) des Gebirges.
Von Norden führt nur eine öffentliche Straße (Fortschritt) durch Hinterricß in der Gemeinschaft Vomp ins Herz der Berge. Diese Straße ist das ganze Jahr über bis Hinterricß befahrbar. Über den letzten Teil zum Großer Ahornboden ist mautpflichtig und diese Strecke kann nur von Mai bis Winteranfang befahren werden. Hier ist das Almendorf Gespenstisch. Das Karwendel ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln weniger gut zu erreichen. Das Mittenwaldbahn (oder Karwendelbahn) ab Garmisch-Partenkirchen zu Innsbruck fährt an den Bahnhöfen Mittenwald, Scharnitz, Gießenbach, Seefeld und Hochzirl. Das ganze Jahr über fährt ein Bus von der Tegernsee zum Achensee nach Pertisau. Im Sommer fährt ein Bus von Lenggries ins Dorf Eng.

Bergsteigen und Wandern im Karwendel
Der Gebirgszug hat einen ursprünglicheren und wilderen Charakter als die umliegenden Gebirgszüge der Nördlichen Kalkalpen. Das Erklimmen der Berge, insbesondere der mittleren beiden Ketten, bietet einen Blick über eine Kalksteinlandschaft, in der die bewachsene Welt und die bewohnte Welt weit weg scheinen. Nur wenige Berggipfel in der Umgebung sind über gute Straßen erreichbar. Die Besteigung der meisten anderen Gipfel erfordert keine große Klettererfahrung, wenn die Gipfel von Süden her bestiegen werden. Eine gute Kondition ist erforderlich, denn der Durchgang zu den Gipfeln ist schwierig, teilweise weil das Gestein in der Umgebung brüchig ist.
Aufgrund der steilen Wände im Karwendel gibt es in der Hauptkette des Karwendel nur zwei Nord-Süd-Übergänge, einen am Lammjochhütte und einer an der Karwendelhaus. Beides sind auch keine leichten Übergänge und es gibt regelmäßig Stahlseile.
Die Wege in den Tälern sind meist breit Straßen ohne Belag, die gut erreichbar sind und nur Anliegerverkehr vor den Almen oder den Hütten haben. Sobald man beginnt, höhere Wege zu wählen, wird man mit schmalen Pfaden entlang steiler Abgründe konfrontiert. Einige Trails erfordern Erfahrung. Aufgrund der Höhenunterschiede kann man sich auch leicht bei der Dauer einer gewählten Route verirren. Eine gute Planung im Voraus ist wichtig.
Da das Wasser schnell im Kalkboden versinkt, sollte man berücksichtigen, dass es bei längeren Höhentouren keine Quellen gibt und man viel Wasser mitnehmen muss.
Naturschutz
Sowohl der Tiroler als auch der bayerische Teil des Karwendelgebirges sind Naturschutzgebiete. Der Tiroler Teil, der Alpenpark Karwendel, umfasst eine Fläche von 730 km² und ist damit das größte Naturschutzgebiet Österreichs. Das unmittelbar angrenzende Bayerische Naturschutzgebiet Karwendel und Karwendelvorgebirge umfasst weitere 190 km². In beiden Bereichen ist das Zelten und das Anzünden von Feuer verboten.
Das Karwendel steht unter Druck durch weitere touristische Entwicklungen und kommerzielle Aktivitäten. Organisationen wie "jetzt wirds Eng" (bezogen auf die Gespenstisch-Alm) Kampf gegen die weitere Ausbeutung des Karwendels.
Berggipfel
Im Karwendelgebirge gibt es 125 Gipfel mit einer Höhe von über 2000 Metern. Hier ist eine Zusammenfassung der wichtigsten davon.
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Wissenswertes
Das Karwendel kommt auch inKreuzzug in Jeans vom Schriftsteller Thea Beckmann.
Externe Links
- Offizielle Website des Österreichischen Alpenparks Karwendel
- Website mit (Panorama-)Fotos, Videobildern und GPS-Karte der Inndal-Kette
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