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Kees Oosschot | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Vollständiger Name | Cornelis Antonius Oosschot | |||
| Geboren | Den Haag, 22. Mai 1870 | |||
| Verstorben | Amsterdam, 12. Januar 1945 | |||
| Geburtsland | Die Niederlande | |||
| Beruf(e) | Bildhauer | |||
| RKD-Profil | ||||
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Cornelis Antonius (Kees) Oosschot (Den Haag, 22. Mai1870 – Amsterdam, 12. Januar1945) war ein NiederländischBildhauer.[1]
Leben und Arbeiten
Kees, auch Cor oder Nelis,[2] Oosschot war ein Sohn des Zimmermanns Krijn Oosschot und Geertruida Weezeman. 1897 heiratete er Pieternella Elisabeth de Bazel (1871-1955), eine Schwester des Architekten Charles de Basel. Karel hatte zwei Jahre zuvor Kees' Schwester Maria geheiratet.
Oosschot erhielt seine Ausbildung zum Baubildhauer und Holzschnitzer in der Praxis. Er war ein Schüler von Emil Bourgonjon (1886-1888) und zeitweise Assistent am Atelier Van den Bossche und Crevels (um 1888-1890). Er arbeitete kurz in Paris und dann zehn Jahre bei Rien Hack als Reisebegleiter für verschiedene Studios tätig, u.a. von Bourgonjon, Van den Bossche, Cuypers & Co. und die Firma De Bazel und Lauweriks. Während dieser Zeit arbeiteten sie an der Goldener Trainer und die Hilversumse St.-Veits-Kirche.[2]
Oostschot war nicht nur Künstler, sondern auch Lehrer in Amsterdam; an der Zeichenschule für Kunstgewerbe (1901-1924), an der Tag Zeichen- und Bastelschule für Mädchen (1903-1924) und an der Institut für Angewandte Kunstpädagogik (1924-1935). Er war unter anderem Lehrer von Jan Balendong und Barend Jordens. 1904 gründete Oosschot zusammen mit seinem Schwager De Bazel und Klaas van Leeuwen das Möbelstudio De Ploeg, dessen Direktor er 1909 wurde. Das Studio produzierte unter anderem die Amsterdamer Wiege der Prinzessin Juliana.[3] Er war aktives Mitglied von „Kunst aan het Volk“.
Oosschot starb 1945 im Alter von 74 Jahren in seiner Heimatstadt Amsterdam. Er wurde auf dem begraben Ostfriedhof.
Arbeiten (Auswahl)
- ca. 1901 Holzschnitzerei königliches Wartezimmer, Bahnhof Amersfoort (mit Rien Hack)
- 1902 Giebelstein und Eingangsrahmen für Haus Op den Akker van Jan Vetho, Bussum
- 1903-1904 Bauskulptur für Wohnhaus Koningslaan 14-16, Amsterdam
- 1904 Türrahmen Wilhelminalaan 4, Alkmaar
- 190-1907 De Maerle Giebelstein- und Holzschnitzerei, Huizen
- 1907 Grabdenkmal Jan Barend Hendrik van Royen (1830-1906), Major Provinzialstab, in Nijmegen (Entwurf von De Bazel)
- ca. 1909 Skulptur und Namenssteine für Evangelisch-Lutherischen Diakoniehof, Staringplein, Amsterdam
- 1915 Keystone Haupteingang Bürohaus-sitzende Armen, Reguliersdwarsstraat 65-69, Amsterdam
- 1916 Giebelstein Huize De Valk, Huizen
Literatur
- Ype Koopmans (1991) "Hack und Oosschot. Zwei Handwerker im Schatten von Lauweriks, De Bazel und Berlage", in Junges Holland, Band 7, Nr. 3 (1991), p. 32-51.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Bibliographische Informationen |
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Biografisches Portal:55535015 |