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Rien Hack | ||||
Porträt von Rien Hack von Chris Lebeau (1913) | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Vollständiger Name | Marinus Johannes Hack | |||
| Geboren | Den Haag, 15. Juli 1871 | |||
| Verstorben | Soest, 16. Dezember 1939 | |||
| Geburtsland | Die Niederlande | |||
| Beruf(e) | Bildhauer | |||
| RKD-Profil | ||||
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Marinus Johannes (Rien) Hack (Den Haag, 15. Juli1871 – soest, 16. Dezember1939) war ein NiederländischBildhauer.[1] Er gilt als Vertreter der neue Kunst.[2]
Leben und Arbeiten
Hack war ein Sohn des Anstreichers Carel Albertus Christiaan Hack und Maria Johanna Driesen. Er absolvierte eine Zeichenausbildung an der Sint-Vincentius-Schule seines Geburtsortes und lernte praktisch die Bildhauerei. Er war Assistent bei der Atelier Van den Bossche und Crevels (ca. 1888-1890) und war dann zehn Jahre mit Kees Oosschot als Reisebegleitung für verschiedene Studios tätig, u.a. Cuypers & Co. und die Firma von Die Basel und Lauweriks. Während dieser Zeit arbeiteten sie an der Goldener Trainer und königlicher Wartesaal am Bahnhof Amersfoort.[3] Von 1900 bis 1906 war Hack angestellt bei 't Binnenhuis und fertigte Zierskulpturen für Möbel aus Jack. Van den Bosch und Berlage. Anschließend gründete er seine eigene Werkstatt für Bauplastik.
Hack arbeitete als Baubildhauer für verschiedene Architekten. Unter anderem war er Joseph Cuypers aktiviert für Hauptstädte an der Neu St. Bavo in Harlem,[2] machte Skulpturen und Schnitzereien für Das Schloss von Aemstel von Anton J. Joling, und Bau von Skulpturen, Schnitzereien und Bronzen für Der Handel von Johan Mutters[3] und Bauskulpturen für Huis Joekes in Haarlem, van J.A.G. van der stör.[4] Er stellte seine Arbeiten auf Ausstellungen von Architectura et Amicitia.
Hack war nicht nur Künstler, sondern auch Bildhauerlehrer an der Quellinus Kunstgewerbeschule (1910-1919), Lehrer für dekorative Bildhauerei an der Abteilung für angewandte Kunst der Akademie in Den Haag (1914-1918) und Lehrer für Bildhauerei an der Mittlere und höhere Architekturausbildung (1914-1919), im Gebäude der staatliche Akademie in Amsterdam. Er war unter anderem Lehrer von Geert Marree und Thalé Hulst.
Als Hack immer mehr geplagt wurde von Rheuma er musste die Bildhauerei aufgeben und legte auch seinen Lehrauftrag nieder.[2] Er wurde Direktor von Die Feuerschlacht, ein Unternehmen für Kunst und Wohndekoration, in Scheveningen (1920-1930) und begann mit dem Entwerfen von Möbeln. Seine (dritte) Frau Kitty Wijsmuller (1879-1948) leitete die dazugehörige Kunsthalle und veröffentlichte 1927 die Broschüre "Innovation in unserem täglichen Umfeld" über moderne angewandte Kunst. Hack war mehrere Jahre künstlerischer Leiter im Glasatelier von J. W. Besetzung (1924-1928).
Hack starb 1939 im Alter von 68 Jahren.
Arbeiten (Auswahl)
- ca. 1898-1906 Skulptur für die St.-Bavo-Kathedrale, Haarlem
- ca. 1901 Holzschnitzerei königliches Wartezimmer, Bahnhof Amersfoort (mit Kees Oosschot)
- 1901-1903 Holzschnitz- und Zierarbeiten für die Händlerbörse, Amsterdam
- 1903 Bau des Skulpturenhauses Joekes, Baan 19, Haarlem
- 1904 Wappen von Alkmaar und Wappen von Enkhuizen Vorderseite Restaurant Des Deux Villes, Den Haag
- 1904-1915 Skulptur Vesta Versicherungsgesellschaft, Singel, Amsterdam
- 1905 Skulpturen und Holzschnitzereien für die elektrische Druckerei Das Schloss von Aemstel
- 1905 Skulptur und Holzschnitzerei für die HBS in Arnheim
- 1906 Bauplastik, Schnitzereien und Bronzen für Der Handel, Herengracht 141, Amsterdam
- 1907 Skulptur07 Heilige Ursula vor dem Torhaus Beginenhof Spui, Amsterdam
- 1908-1910 Skulptur für den Innen- und Außenbereich von Landhaus Duin en Kruidberg, Santpoort
- 1910-1911 Skulptur Tor Beginenhof (Amsterdam)
- 1910-1913 Basrelief Vestibül Haus von Marcellus Emants, Parkstraat, Den Haag
- 1910-1913 Vormauerziegel Willem IJsbrantsz. Gefleckte Kuh, Tasmanstraat, Amsterdam
- 1912 zwei Frauenköpfe zu beiden Seiten des Eingangs des Sweelinck College, Amsterdam
- 1912 Nischenstatue von Fatum und Skulptur für das Büro des Rotterdamschen Lloyd und der Lebensversicherungsgesellschaft Fatum, Anna Pauwlonastraat, Den Haag
- 1913 Mensch und Maschine, Bild am Eingang des Unternehmens Lindeteves Stockfisch am Brouwersplein, Amsterdam
- 1913 Skulptur für Maison de Bonneterie in Den Haag
Galerie

Stadtwappen Des Deux Villes (1904), Den Haag

Detail Vesta-Gebäude, (1904-1915), Amsterdam

Ursula (1907), Beginenhof, Amsterdam

Mensch und Maschine (1913), Amsterdam
Literatur
- Mais. van der Sluys (1912), "Zierkunst: M.J. Hack", im Unsere Kunst, Bd. XXII, 11. Band, 2. Halbjahr, Juli-Dezember 1912, p. 189-199.
- Ype Koopmans (1991) "Hack und Oosschot. Zwei Handwerker im Schatten von Lauweriks, De Bazel und Berlage", in Junges Holland, Band 7, Nr. 3 (1991), p. 32-51.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Bibliographische Informationen |
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Biografisches Portal:10872229 |