WikiDer > Kees Visscher
Kornelis Hendrik (Kees) Visscher (Kropswolde, 8. Februar1930 – Veendam, 20. April2007) war ein Niederländisch Schriftsteller und Geschichtenerzähler.
Werdegang
Visscher ist aufgewachsen in Hoogezand und zog 1970 nach Veendam. Bis zu seiner Pensionierung war er Leiter der Verkaufsförderung bei Kartoffelmehlunternehmen AVEBE.[Quelle?]
Er begann auf Niederländisch zu schreiben, wechselte aber bald zu Groningen. Seine Geschichten sind unter anderem in den Groningen Magazinen erschienen Toal und Taiken und Krödde und im Ostfriesischen Magazin Diesel, sowie im Winschoter Courant und der Zeitung des Nordens. Er hat auch viele seiner eigenen Geschichten unter dem Titel "Zo Tag und Tür" gelesen zu Radio Nord. Mit seinen humorvollen Vorträgen reiste er mehrmals in die Provinz. Neben dieser unbeschwerten Arbeit, oft mit ernstem Unterton, hat er literarische Geschichten geschrieben. Seine in Hoogezand erlebten autobiografischen Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg dienen regelmäßig als Inspirationsquelle, beispielsweise in den Publikationen "Appels in t Paark" und "Martha".
Als Herausgeber von Toal und Taiken er schrieb seine eigenen Geschichten, rezensierte neue Bücher und wählte und bewertete Werke von (zukünftigen) Schriftstellern in Groningen.
Für sein Buch "Appels in t Paark" erhielt er 1986 den Preis Literaturpreis des Stiftung 't Grunneger Bouk. 1997 wurde die deutsche Stadt lernen ihm die vierjährige Wilhelmine Siefkes Preis. Im 2006 wurde er der Wessel-Gansfort-Preis verliehen, den alle zwei Jahre stattfindenden Kulturpreis der Provinz Groningen.
Obwohl er in und um Groningen unter seinem eigenen Titel bekannt ist, ist er auch bekannt[Quelle?] als Vater des Komikers Bert Visscher und (in geringerem Maße) als Vater eines Kolumnisten und Journalisten Jos Visscher.
Visscher starb im Alter von 77 Jahren in seiner Heimatstadt Veendam.