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Das Kaiserliches Tor oder Brüsseler Tor ist ein Überschneidung und verschwand Stadttor des Belgier Stadt Gent. Der Keizerpoort bildete einen südöstlichen Eingang zum Stadtzentrum.
Über die Kreuzung verläuft eine südöstliche Ausfahrt aus dem Stadtzentrum, die Brusselsepoortstraat, die in den Brusselsesteenweg (N9). Die Straße überquert den Stadtring R40, das heißt .südwestlich der Kreuzung kaiserliche Weste trägt den Namen Vlaamsekaai und im Nordosten. Der Durchgangsverkehr der R40 kreuzt die Kaiserviadukt über die Kreuzung. Es verläuft auch entlang des Keizerpoort Straßenbahnlinie 21/22 aus der Innenstadt.
Der Keizerpoort liegt an der Schelde-Tür zwischen der Muinkschelde, dem Abzweig der Schelde die in Gent mündet, und die Unterschelde, der Abzweig, der direkt neben dem Keizerpoort aus der Stadt mündet. Ein paar hundert Meter südwestlich des Keizerpoort liegt der Sint-Lievenspoort.
Geschichte
Im Mittelalter lag der Ort südöstlich des Stadtzentrums auf „het Zand“, einer sandigen Anhöhe zwischen der Oude Schelde, die leicht nach Westen in nördlicher Richtung zur Stadt floss, und der Neerschelde, die wieder nach Süden floss nur im Westen, links.
Im 13. Jahrhundert erweiterte sich die Stadt Gent und der Stadtzaun reichte nun bis zum Scheldeken, einer der Verbindungen in West-Ost-Richtung zwischen der Alten Schelde und der Unterschelde. Das Tor mit fünf Windlöchern wurde hier zum Stadttor. Im 14. Jahrhundert wurde die Stadt vergrößert und die Zand und de Ruhm Ravenschoot wurden eingezogen. Der Stadtzaun wanderte nun noch einen halben Kilometer weiter nach Süden und der Vijfwindgatenpoort verlor wieder seine Funktion. Zwischen der Alten Schelde und der Nederschelde wurde 1378-1384 ein Wehrgraben gegraben. Hier wurden zwei neue Stadttore gebaut, nämlich das Keizerpoort und das Sint-Lievenspoort. Durch den Keizerpoort oder Brusselsepoort verlief eine Ausfahrt in Richtung Brüssel.
Im 16. Jahrhundert wurden die Wallanlagen an verschiedenen Stellen erweitert und verstärkt. Die Tore von Sint-Lievens und Keiser waren 1578 ein Hochburg.
Ende des 18. Jahrhunderts, unter Kaiser Joseph II um 1790 wurde die Wälle fertiggestellt und das Tor abgerissen. 1806 wurde hier ein Mauttor errichtet, bestehend aus einem Eisentor mit zwei daneben stehenden Pavillons. Im 1860 es wurde Patentrecht abgeschafft und auch dieses Tor verschwand. Nach dem Abriss der Stadtmauer entstand ein Boulevard entlang der Scheldedoorgaat, der später Teil des Stadtrings R40 wurde. Im 20. Jahrhundert wurde über den Keizerpoort ein Viadukt für den Durchgangsverkehr auf dem Stadtring gebaut.