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Kirche von Jennelt Jennelter Kirche | ||||
| Platz | Knyphausenstraße, 26736 Krummhornh | |||
| Konfession | Kalvinismus | |||
| Koordinaten | 53° 28′ N, 7° 8′ O | |||
| Eingebaut | Zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts | |||
| Die Architektur | ||||
| Stilperiode | Ursprünglich Romantik | |||
| Detailkarte | ||||
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Das Kirche von Jennelt (Jennelter Kirche) ist eine reformierte Kirche in der OstfriesischJennelt in der Gemeinschaft Krummhörn (Niedersachsen).
Geschichte
Da das Hügeldorf Jennelt bereits im 8./9. Jahrhundert als Geinleth erwähnt wurde, wird vermutet, dass die heutige Kirche einen Vorgänger hatte. Davon wurden noch keine Reste gefunden. Die heutige Kirche wurde in der letzten Hälfte des 13. Jahrhunderts gebaut Halle Kirche an der Westseite des langgestreckten Dorfes gebaut.
Mit der Ankunft der Reformation die Kirche wurde den neuen liturgischen Anforderungen angepasst. Alle Statuen wurden aus der Kirche entfernt und das Gebäude wurde in eine echte reformierte Predigtkirche umgewandelt. Die Kanzel wurde in der Mitte der Südseite platziert. Darum gruppierten sich die Bänke darum, mit den leicht erhöhten Bänken für die Bauernfamilien an der West- und Ostseite. Es Abendessen war in der sezession Chorraum gefeiert.
Ende des 16. Jahrhunderts fiel Jennelt an die Familie In- und Kniphuisen. Das wichtigste Mitglied dieser Familie, Freelord Dodo zu Innhausen und Knyphausen, ließ 1604 den polygonalen Chor und die Grabkammer anbauen. Mitglieder der Adelsfamilie wurden später in diesem Grab beigesetzt. Nach seinem Tod in der Schlacht bei Haselünne wurde Dodo 1636 in Jennelt als Feldmarschall der schwedischen Armee in einem schönen Sarkophag beigesetzt. Auch seine Frau Anna van Schade fand in der Gruft ihre letzte Ruhestätte.
1971 wurde die Kirche wieder aufgebaut. Nun wurde der Eingang an seinen jetzigen Standort verlegt und im Gebäude Mauern errichtet, so dass unterschiedliche Räume entstanden. Von der ursprünglichen Ausstattung sind nur ein Teil der Kanzel und des Abendmahlstisches erhalten.
Im Jahr 2013 wurde die Kirche komplett restauriert, wobei die 1971 hinzugefügten Räume wieder entfernt wurden.
Die Architektur
Die Kirche war ursprünglich in der Romantik im Stil gebaut. Auf der Ostseite ist a Dachdecker. Außen grenzt eine Konstruktionsfuge den Chor deutlich vom höheren Kirchenschiff ab. Im Inneren verbindet eine Passage beide Gebäudeteile. Das Gebäude hatte früher Eingänge an der Nord- und Südseite. Das Portal an der Südseite stand unter einer Inschrift aus dem Jahr 1870 und vom Nordportal sind noch Reste einer Schwelle zu erkennen. Auf der Westseite befand sich ein weiterer, größerer Eingang. Heute wird das Kirchengebäude durch ein Südportal betreten. Bis zum Anbau des Chores befand sich der Altar an der Ostseite der Kirche. Es gibt Hinweise darauf, dass dieser Teil der Kirche auch ein kleines Gewölbe aus Mauerwerk enthielt.
In der Ostfassade des Chores sind einige der ursprünglichen schmalen romanischen Fenster erhalten. Die restlichen Fenster wurden nach der Reformation vergrößert, um mehr Licht ins Gebäude zu lassen. Dieses Spitzbogenfenster ohne Maßwerk Gib der Kirche das Geschenk gotisch berücksichtigt.
Südlich des Kirchenschiffs steht ein freistehender Glockenturm des geschlossenen Typs.
Inventar
Die Grabkammer enthält zwei historisch bedeutendely BarockSarkophage. Der Sarkophag von Dodo ist mit gehämmertem Kupfer verziert, während der Sarkophag seines Sohnes Adam vollständig aus Kupfer besteht und mit Laub und Darstellungen der Tugenden verziert ist. Die anderen Sarkophage sind ebenfalls aus Kupfer und stammen aus dem 17. Jahrhundert.
Außerdem sind zwei Turmuhren erhalten, von denen die älteste ein schmiedeeisernes Exemplar aus dem 17. Jahrhundert ist. Der andere stammt aus dem Jahr 1934 und ist von der Marke Weule.
Organ
Die Orgel aus dem Jahr 1738 wurde von Johann Friedrich Constabel gebaut und steht erst seit 1970 in Jennelt. Es ist ursprünglich aus dem Kirche von Bargebur. Nachdem Bargeburg ein größeres Instrument bekam, wurde das Instrument 1864 für die dortige Mariakerk nach Hamswehrum verkauft. 1969 wurde die Orgel von Ahrend & Brunzema restauriert und dann in der Kirche von Jennelt auf dem Boden vor der Westwand installiert. Die Kirchenorgel hat acht Register, die auf ein Manual und ein angeschlossenes Pedal verteilt sind. Die Disposition ist wie folgt:
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C = Johann Friedrich Konstabel, Wittmund (1738)
A = Ahrend & Brunzema, Loga (1969)
Externer Link
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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