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Kgotla
Ein Kgotla in Aktion. Der Begriff bezieht sich sowohl auf die Versammlung als auch auf den Ort, an dem sie stattfindet. Es ist auch Zeit für andere zeremonielle Bräuche, wie auf diesem Foto gezeigt.

EIN Kgotla ist ein traditionelles Publikum Treffen im Botswana. Es ist normalerweise nein demokratisch Instrument, sondern ein Ort, an dem jeder gehört werden kann, bevor eine Entscheidung getroffen wird.

Bei der Kgotla nehmen zum Beispiel alle aus einem Dorf im Kreis Platz. Dieser Kreis symbolisiert die Gleichberechtigung aller Teilnehmer. Den Vorsitz der Kgotla führt in der Regel der Häuptling. Dieser sagt, was los ist, worüber entschieden werden muss oder wofür sie Rat brauchen. Jemand kann auch stehen. Nachdem der Chef gesprochen hat, erhalten alle das Wort und können so lange sprechen, wie sie wollen und dürfen nicht unterbrochen werden. Deshalb dauert ein Kgotla in der Regel sehr lange. Es gibt auch Raum für Improvisation wie Singen und Tanzen. Nachdem alle gesprochen haben, trifft der Häuptling eine Entscheidung. Auch wenn die Kgotla nicht demokratisch ist, sprechen alle gleich, und alle Seiten werden diskutiert. Die Kgotla ist daher ein Instrument zur Konsensfindung.

Ein Spruch aus dem tswana lautet: Dialog ist die höchste Form des Krieges. Die Kgotla steht in der Tradition von Ubuntu.