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Klokkenvordering
Lagerung fortgeschrittener Kirchenglocken im Hafen Hamburg-Vedel (Freihafen)

Uhrfortschritt oder weniger wohlwollend formuliert, Glockenraub, ist eine Praxis, die mindestens bis zum Beginn des 15. Jahrhundert geht zurück. Anspruch auf die Turmglocken zur Zeit des Krieges war nicht so überraschend. Es Bronze- war vor allem beim Casting nötig Waffen, obwohl in der Waffengießerei es spröde Glockenbronze war nicht ohne weiteres verwendbar. Schätzungen gehen davon aus, dass im Erster Weltkrieg rund 65.000 Glocken wurden eingeschmolzen, im Zweiter Weltkrieg rund 45.000 aus Deutschland und weitere 35.000 aus den besetzten Gebieten.

Geschichte

Deutschland

Kirchenglocken waren wegen der Bronze- wichtiges Kriegsmaterial und wurden in beiden Weltkriegen massenhaft geborgen. In dem Zweiter Weltkrieg die nationalsozialistische Regierung klassifizierte die Glocken in die Typen A, B, C und D. Die Typen C und D wurden als historisch wertvolle Glocken eingestuft, während die Typen A und B sofort ausgegeben werden mussten. Die Glocken vom Typ C waren fragwürdig und blieben in einer Art Warteposition. Der Uhrentyp D wurde geschützt. Viele historisch wertvolle Glocken des Typs D wurden jedoch auch von fanatischen Bürgermeistern, die noch an ein Gesamtsieg. Mindestens ein Skipper, J. van Dijk, brachte sein mit Glocken beladenes Schiff nicht nach Deutschland, sondern versenkte es in der Nähe von Urk; Nach dem Krieg wurden die Glocken herausgefischt und zurückgegeben.

Niederlande und Belgien

Im Ersten Weltkrieg in Belgien wurden die Glocken willkürlich von den Kirchtürmen entfernt und auf die sog Glockenfriedhöfe In den Niederlanden hat der stellvertretende Staatsinspektor für den Kunstschutz J.W. Janzen schloss 1946, dass während des Zweiten Weltkriegs etwa 4.793 Glocken (Gewicht 1.872.813 kg) von den deutschen Besatzern nach Deutschland transportiert wurden und nicht zurückkehrten, aber etwa 4.212 Glocken (Gewicht 1.633.064 kg) verschont geblieben seien.[1] Nach dem Krieg wurden die noch nicht eingeschmolzenen Glocken sowohl von Belgien als auch von den Niederlanden zurückgenommen. Dies war jedoch aufgrund der fehlenden Rechenschaftspflicht nicht immer möglich.

Der Beschluss, Kirchenglocken zu beschlagnahmen, datiert vom September 1942. Dieser sah förmlich vor, dass alle Kirchenglocken bei der Rüstungsinspektion registriert werden mussten. Sie wurden beschlagnahmt und dann eingeschmolzen, um die Bronze für die Herstellung von Kanonen und Munition zu verwenden. Die Ausführung wird der Limburger Baufirma P.J. Meulenberg. Meulenberg wurde in Deutschland geboren und hatte einen Auftragnehmer in Venlo und einen in Heerlen. Der Job hinterlässt ihn schnell mit dem Namen 'Kokken-Peter'. Mit acht Teams gleichzeitig, die täglich zwei Kirchtürme leeren, geht die Arbeit weiter. Insgesamt raubten sie für die Besatzer etwa 6.700 Glocken von den niederländischen Kirchtürmen.[2]

Literatur

  • H. J. van NieuwenhovenUhrenanspruch 1942-1943. Inventarisierung im Auftrag des Direktors des Nationalen Amtes für Denkmalpflege 1939 in Zusammenarbeit mit dem Niederländischen Rat für Uhr und Orgel. Verbunden mit der Verwaltung der Firma P. Meulenberg in Heerlen im Auftrag der deutschen Besatzer, 1996, Zeist: Rijksdienst voor de Monumentenzorg, Teile. 1 und 2
  • Jenneke I. Lambert-AvisWer auf Uhren schießt, wird den Krieg nicht gewinnen: Glockenanspruch während des Zweiten Weltkriegs, 1992, Nationales Glockenspielmuseum, Asten

Externe Links

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