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EIN Klumpfuß (medizinisch Name Talipes Equinovarus) ist ein angeborener Fußdefekt, die bei 1 in 800 Neugeborene verhindert. Doppelt so viele Jungen werden mit Klumpfuß geboren wie Mädchen. Jungen haben auch eher zwei Klumpfüße. Fast immer spielen erblich Faktoren spielen eine Rolle.Der Name Klumpfuß sorgt oft für Verwirrung, da er nichts mit einem Clog zu tun hat. Der englische Name "Clubfoot" (Club steht hier für Golfclub) ist in dieser Hinsicht ein besserer Name.
Die Abweichung besteht in der Regel aus mehreren Teilen:
- der Spitzfuß oder die Spitzenposition: die Fuß ist nach unten gekippt
- Varusstellung: der Fuß ist nach außen gekippt
- die Inversionshaltung: Der Vorfuß zeigt nach innen, wodurch eine Kommaform entsteht.
- die Achillessehne ist zu kurz.
Diagnose
Eine Abweichung in den Weichteilen des Fußes verursacht eine Deformierung der Wade, des Fußes und der Achillessehne.
Therapie
So bald wie möglich nach der Geburt wird der Klumpfuß behandelt mit Wiedergutmachungstechniken (Methoden, um den Fuß schrittweise und ohne Kraftaufwand in die richtige Position zu bringen). Dies geschieht in der Regel durch Massieren und Verputzen oder Kleben des Fußes. Wird das gewünschte Ergebnis nicht innerhalb von 3 Monaten nach dem Gips (75 % der Fälle) erreicht, erfolgt die Operation mittels a Achillessehnendehnung und optional Mittelfußkorrektur eine verbesserte Position des Fußes wird angestrebt. Auf die Position des Fußes wird geachtet, damit das Neugeborene in Zukunft normal gehen kann. Die Operationen finden vorzugsweise im Alter von vier bis neun Monaten des Babys statt.[1]
Methode Ponsetia
Seit 1963 wurde von dem spanischen Arzt eine Methode entwickelt Ignacio Ponsetic wo Klumpfüße ohne Operation korrigiert werden. Diese Behandlung ist in einer begrenzten Anzahl von Krankenhäusern in den Niederlanden verfügbar.[2]
Die Behandlung beginnt mit mehreren (6-8) wöchentlichen Therapiesitzungen, in denen der Fuß zunehmend in die richtige Richtung gestellt wird. Nach jeder Therapiesitzung werden Fuß und Bein Leiste in einem Gipsverband fest, um das Ergebnis zu behalten. Nach etwa sechs Wochen folgt oft eine Achillessehnenspaltung (kleiner Eingriff), gefolgt von einem Gipsverband für weitere drei Wochen. Danach trägt das Kind mehr oder weniger Vollzeit (23 von 24 Stunden) a Klammer. Das bedeutet, dass beide Füße Schuhe tragen müssen, die auf einer Metallstange befestigt sind. Nach diesen drei Monaten darf die Orthese tagsüber abgenommen werden und das Kind muss die Orthese nachts und zu den Schlafzeiten (14/24) tragen, um einen Rückfall zu verhindern, bis zum Alter von etwa vier Jahren. Das gewünschte Ergebnis (funktionierende schmerzfreie Füße) wird in über 90 % der Fälle ohne Operation erreicht. In anderen Fällen ist noch eine Operation erforderlich.[3]
Literarische Beschreibungen
Der Klumpfuß kommt in den Romanen vor Traumkönig (1924) von Herman Heijermans, Madame Bovary (1857) von Gustave Flaubert und unter dem Namen 'Klumpfuß' in Die Abenteuer von Henry II Fix (2007) von Atte Jongstraße. Auch die Hauptfigur Philip Carey im Roman Leben gefesselt (1915) von W. Somerset Maugham ein Klumpfuß.
das Kinderbuch Der Krieg, der mein Leben rettete (2015) von Kimberly Brubaker Bradley dreht sich um den Klumpfuß der Protagonistin Ada.
Externe Links
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |