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Kohnstamm-Haus | ||||
Kohnstammhuis, ehemaliges Wohnungssteueramt im Jahr 2011 | ||||
| Ort | ||||
| Ort | Wibautstraat 2-4, Amsterdam | |||
| Status und Zeitachse | ||||
| orig. Funktion | Steuerbehörden | |||
| Aktuelle Nutzung | Bildung | |||
| Öffnung | 1958 | |||
| Gebäudeinfo | ||||
| Architekt | Gijsbert Friedhoff | |||
| Anerkennung | ||||
| Denkmalstatus | Nationaldenkmal | |||
| Denkmalnummer | 530868 | |||
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Es Kohnstamm-Haus ist ein markantes Gebäude in Amsterdam, befindet sich auf der Wibautstraat in der Nähe Rheinbahnplatz. Diesen Namen erhielt das Gebäude erst, nachdem es 1994 vom Finanzamt aufgegeben und nach dem Physiker, Philosophen und Pädagogen benannt wurde Philip Kohnstamm.
Design und Zweck
Das Gebäude befindet sich in der die fünfziger des 20. Jahrhundert entworfen von ingenieur Gijsbert Friedhoff (Regierungsarchitekt von 1946-1958) an der Stelle, wo bis 1939 die tief liegenden Bahn nach Utrecht legen. Die Fertigstellung des Gebäudes, das im traditionalistischen Stil der Delfter Schule, war in 1958 und ist eines der wenigen reinen Beispiele in den Niederlanden für Architektur Stalinismus. Damals war es mit zehn Stockwerken das höchste Bürogebäude Amsterdams. In den Gängen wurde es auch "Das graue Denkmal des gerechten Aufgebots" genannt.[1]
Die Immobilie wurde für die nationale Steuerbehörden zentral in Amsterdam unterbringen zu können, das bis dahin in Fragmenten in der ganzen Stadt untergebracht war. Damals hieß das Gebäude „Zentrales Steuergebäude“ (CBG). Im 1970 erschien auf der Nordwestseite am Mauritskade ein neuer fünfstöckiger Seitenflügel, der aufgrund seines New-Business-Stils nicht mit der Architektur der Delfter Schule übereinstimmt. Diese Erweiterung, entworfen von Friedhoffs Assistent Mart Bolten, in Zusammenarbeit mit dem damaligen Regierungsarchitekten Jo Vegter, war weiß und im Stil der modernen Büros der Zeit. Die Renovierungsarchitekten (Ibelings Van Tilburg) wurde Boltens Wahl der Materialfarbe nicht respektiert, so dass das Gebäude sein frisches, strahlend weißes Aussehen verlor, weil es eine etwas gelbere Verkleidung erhielt. Der Flügel trägt jetzt den Namen Theo Thijssenhuis und bildet zusammen mit dem Kohnstammhuis das Kohnstammensembleem.
1994 verließ das Finanzamt das Gebäude wegen Platzmangels und der hohen Kosten für die Sanierung des – damals noch nicht als solches ausgewiesenen – Nationaldenkmals. Sie ging für die Kingsford Road im Sloterdijk. Hier wurde in der "Buch Haus", ein neues, großes Gebäude entworfen von Abe Bonnema das wurde gebaut für Elsevier Reed, die jedoch nie eingezogen ist.
Ein neuer Benutzer
Das Gebäude stand leer, bis die Universität Amsterdam (AUAS) ließ ihren Blick darauf fallen. Sie beabsichtigte, ihre Bildungsaktivitäten zu zentralisieren und das ehemalige Finanzamt namens Kohnstammhuis passte zur Idee eines Bildungsboulevards; der damalige Plan der AUAS für Wibautstraat. Als zusätzlicher Teil dieser Absicht wird die Gebäude der Singelgracht (besser bekannt als ersteres Arbeitsrat und später als Gebäude der Sozialversicherungsbank) und der Wibaut-Haus gekauft. Allerdings änderten sich die Pläne und die AUAS entschieden sich für eine noch stärkere Konzentration der Bildung rund um die Rheinbahnplatz an der Spitze der Wibautstraat. Es Wibaut-Haus laut Schule passten diese Pläne nicht mehr und fielen dadurch dem Abrisshammer zum Opfer. Das Kohnstammhuis wurde grundlegend saniert und im September 2011 als Bildungshaus wiedereröffnet. Im Kohnstammhuis hat die AUAS eine Kulturplattform namens FLOOR (benannt nach dem SDAP-Politiker Boden Wibaut). Die Arena im Erdgeschoss ist unter anderem ein Ort für Debatten und Begegnungen.
Monument
Nach der Nominierung 2007 über die Liste der Nationaldenkmäler aus dem Zeitraum 1940-1958, hergestellt von Minister Gipsk (Arbeiterpartei), wurde das Kohnstammhuis anerkannt als Nationaldenkmal. Auch der Gebäude der Singelgracht kam auf (Architekt Cornelis Jouke Blaauw & ir. H. T. Zwiers). Es Wibaut-Haus (Architekt N.J.J. Gawronski) war dafür zu jung (< 50 Jahre) und bekam auch keine Chance proklamiert zu werden städtisches Denkmal - der Richter entschied, dass die AUAS gewünschter Abriss war legitim.
Siehe auch
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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