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Kokadorus
Kokadorus bei der Arbeit
Statue von Kokadorus (1977) von Erica van Eeghen auf dem Amstelveld in Amsterdam

Kokadorus (Leeuwarden, 22. März1867 - Amsterdam, 27. Mai1934) war der Name von a jüdisch-Amsterdam Marktkaufmann Kokadorus wird auch als Cocadorus geschrieben.

Lebenszyklus

Meyer Linnewiel,[1] wie sein richtiger Name war, wurde 1867 in Leeuwarden geboren, zog aber bald nach Amsterdam. Dort verkaufte er rund seinen zehnten am Kalverstraat Streichhölzer. Er hatte Fingerfertigkeit darin und ist sein Leben lang Standarbeiter blieb, meist unter dem Namen Kokadorus tätig.[2]

Auf der Amstelveld er verkaufte Hosenträger ("So gut! Um deine Schwiegermutter aufzuhängen!") und Toilettenartikel, war aber vor allem für seine politischen Kommentare und witzigen Gespräche bekannt. KönigWilhelm III davon erfahren und ihn eingeladen Apeldoorn auf Das Klo zu sprechen, doch in der eleganten Gesellschaft verstummte der sonst witzige Standarbeiter.

1906 feierte er sein silbernes Jubiläum; seitdem nannte er sich "Professor Kokadorus", ein Titel, den er honoris causa hätte von der bekommen Städtische Universität Amsterdam. Er wusste auch, dass die britischKönigEdward VII im London hatte einen nach ihm benannten Platz, den Kokadorus-Platz.

1934 wurde der von seinen Kollegen als "Kaiser der Standarbeiter", und wer selbst -mit einem Augenzwinkern zu einem Theaterstück von Shakespeare- bezeichnet als "der Kaufmann von Nordvenedig". Zur Zeit[(seit wann?] Auf dem Amstelveld steht eine bescheidene Statue von Kokadorus, auf der Kokadorus zu sehen ist, der für Hosenträger wirbt.

Wissenswertes

Kokadorus gehört zu den Top 100 der bekannten Leeuwarder, erstellt von der Historisches Zentrum von Leeuwarden.

Fußnoten

  1. Der Vorname wird unterschiedlich geschrieben: Meier, Meyer, Meijer. Meyers Geburtsurkunde sagt.
  2. Es wird oft vermutet, dass dieser Name zu Ehren seines Großvaters Ko, seiner Großmutter Ka und seines Vaters Dorus verwendet wurde. Sein Vater hieß jedoch Jacob, seine Großeltern Jacob, Mietje, Salomon und Eva.

Literatur

  • Jan Feith, Auf dem Amstelveld. Memoiren von Professor Kokadorus (den Echte!) (1909)

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