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Koos Schuur

Jacobus Gerardus (Koos) Schuur (Veendam, 4. Oktober[1]1915Almere, 1. Dezember1995) war ein NiederländischDichter, Schriftsteller und Übersetzer. Er war einer der Gründer von Das Wort und gilt als einer der Pioniere der fünfziger Jahre.

Schuur wurde als drittes Kind der vier Kinder von Jan Schuur und Elisabeth Huurman geboren. Seine Eltern hatten einen Laden in Nähmaschinen und Fahrräder und sein Großvater besaß eine Buchhandlung, die später von einem Onkel weitergeführt wurde. Scheune folgte dem HBS in Veendam und traf in der fünften Klasse Theo Mooij, den späteren Dichter A. Marja. Zu Hause fehlte das Geld für ein akademisches Studium und so arbeitete Koos Schuur ab 1935 als Journalist für die Zeitung Der Nordosten im Wildervank. Schuur debütierte 1938 als Dichter in der unabhängigen Literaturzeitschrift Den Gulden Winckel. A. Marja schickte sein Gedicht ohne Schuurs Wissen Spiegelmann zu Der Führer, wo es platziert wurde. Ein Gedicht von Schuur erschien auch in Kriterium. Durch Marja lernte Schuur unter anderem Max Dendermonde, Eddy Evenhuis, Ferdinand Langen, Ab Visser und Hendrik de Vries kennt.[2]

Während des Zweiten Weltkriegs gehörte Schuur einer Widerstandsgruppe an. Im 1942 er resignierte Der Nordosten. Nachdem die Widerstandsgruppe von einem Verräter infiltriert wurde, zog Schuur im August 1942 nach Amsterdam, Wo ist er untergetaucht um ihn daran zu hindern Zwangsarbeiter sollte in Deutschland funktionieren.[3] In Amsterdam lernte er unter anderem Jan Elburg kennt.

Nach dem Krieg wurde Schuur Redakteur bei Die fleißige Biene und bildete zusammen mit Ferdinand Langen die Redaktion der Zeitschrift Das Wort. Er hat die Schauspielerin geheiratet Caroline Bigot, mit dem er zwei Söhne hatte, Jan und Kees. 1951 wurden einige von Schuurs Gedichten in die Sammlung aufgenommen atonal. Im selben Jahr ausgewandert die Familie vergossen Australien. Über seine frühe Zeit dort schrieb Schuur Briefe, die Jan Elburg und Salvador Herzog wurden gebündelt Und der Kookaburra lächelt (1953).[4] Nach dem Ende seiner Ehe in Australien heiratete Schuur erneut. 1962 kehrte er in die Niederlande zurück, wo er zunächst wieder bei De Bezige Bij und ab 1967 beim Buchclub arbeitete ECI. Er übersetzte Werke von u.a. Günter Grass, Heinrich Heine, Arthur Köstler, Esra Pfund, J.D. salinger und Dylan Thomas. Erst 1980 erschien eine weitere Sammlung seiner Gedichte: Wo es war. 1990 folgte die Anthologie Signale, eine Auswahl seiner Arbeiten aus dem Jahr 1930.

Schuur heiratete 1968 zum dritten Mal. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. Er starb im Alter von 80 Jahren in Almere Hafen und wurde eingeäschert bei Lelystad.

Der Maler Geert Schreuder gemacht 1998 unter dem Titel Novemberland eine Serie von neun Gemälden, die das gleichnamige Gedicht von Koos Schuur begleiten. der Grafiker Tom Eyzenbach verwendete das Gedicht N.N. in einer Radierung von 1981.

Bibliographie (Auswahl)

  • Wind Geschichte (1941)
  • Novemberland (1943)
  • Herbst, Regen und Hagel (Sammlung Anthologie) (1946)
  • Und der Kookaburra lacht... Briefe eines Auswanderers (Prosa) (1953)
  • Gedichte 1940-1960 (1963)
  • Wo es war (1980)
  • Signale (eine Auswahl von Gedichten 1930-1988) (1990)

Preise

Externe Links