WikiDer > Kotys
Kotys (ebenfalls: kotus, kotuttô, Cotys, Cotytto oder Cotyttus, Altgriechisch: Κότυς oder Κοττυτὼ) war in der Thrakische Mythologie eine Göttin, die unter viel Gelage verehrt wurde von Thrakische Stämme wie Edonier. Das Cotyttien[1] fand auf Hügeln statt und ähnelte den Feierlichkeiten rund um die Phrygisch Göttin Kybele. Begleitet wurden sie von ausgelassenem Gelage, wie es um den Kult der Dionysos. Kotys wird mit dem verglichen oder sogar für identisch erklärt Göttinbiendis.
Nach dem Kult in Thrakien ein Kult von Cottito im Athen und Korinth während der Klassik. Und es breitete sich sogar nach Italien und Sizilien aus. Nach den griechischen Quellen waren seine Priester baptai genannt oder "Waschmaschinen" wegen des Reinigungsrituals, das der Anbetung vorausging und das Baden beinhaltete.[2]Der Kult wurde angeblich auch oft nachts abgehalten Orgien im.
Strabo sagt dazu:
- Diesen [heiligen Riten von Rhea und Dionysos] ähneln auch die von den Thrakern praktizierten Kotytic- und Bendi-Riten, in denen die Orphische Riten ihren Ursprung gefunden. Nun, die von den Edoniern verehrten Kotys sowie die bei ihrem Ritus verwendeten Instrumente werden in Aischylos erwähnt. Denn er sagt 'O entzückender Kotys von den Edoniern und du, der du Instrumente schwingst, die bis zum Berg reichen'. Und er fügt sofort die Anhänger des Dionysos hinzu: 'Der eine hält die Bombyces, spielzeugartiges Gerüst des Drechslermeißels in der Hand, erfüllt die Fingermelodie, den Ruf zur Raserei, während ein anderer die bronzegebundenen Keimblätter erschallt' und weiter, 'besaitet Instrumente rufen ihre schrillen Schreie, und erschreckende Nachahmungen brüllen wie Stiere aus einem unsichtbaren Raum, und dergleichen Trommeln wie unterirdischer Donner rollen dahin, so laut, dass Hören und Sehen zugrunde gehen, denn diese Riten ähneln denen der Phryger, und es ist keineswegs unwahrscheinlich, dass, da die Phryger selbst thrakische Siedler waren, auch ihre heiligen Riten von ihnen abgeleitet sind. Und wenn sie Dionysos mit dem edonischen Lykourgos gleichsetzen, geben sie auch einen Hinweis auf ihre heiligen Riten."[3]
Und Pausanias:
- "Ein römischer Senator, Antoninos [2. Jahrhundert] ... restaurierte den Portikus [im Heiligtum von Asklepios in Epidauros] genannt "Portikus von Kotys", der, da er aus ungebranntem Stein bestand, nach dem Verschwinden des Daches vollständig eingestürzt war."[4]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
Nüsse |