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Kris Defoort (Brügge, 1959) ist ein BelgierAvantgarde-JazzPianist und Komponist. Er unterrichtet an der Konservatorium von Brüssel. Er ist der Bruder von Saxophonist und Komponist Bart Defort.
Biografie
Kris Defoort studierte Blockflöte und Alte Musik an der Konservatorium Antwerpen (Barthold Kuijken, Koen Dieltiens, Jos Van Immerseel, Balderick Deerenberg) und folgten Jazzklavier, Komposition und freie Improvisation an der Konservatorium von Lüttich (Dennis Luxion, Frederic Rzewsky, Garrett-Liste, Philippe Boesmans). Er ist auch der Bruder von Wim „Dj Willie“, „der lebenden Pop-Enzyklopädie“ Defoort und Koen Defoort.
Zwischen 1987 und 1990 lebte Kris Defoort in New York, die Wiege des Jazz. Er besuchte Meisterkurse bei Fred Hersh, David Berger und Paul Bley, sondern war hauptsächlich als Jazzpianist tätig. Er spielte mit der Lionel Hampton Big Band (Gast Schwindliger Gillespie), Jack de Johnette, Adam Nussbaum, Reggie Workman, Mike Formanek, Barry Altschul, Vince Herring, Judy Niemack, Tito Puento, Lee Konitz, Hannibal Peterson und viele andere.
Zurück in Belgien setzte Kris Defoort seinen musikalischen Weg fort: als Komponist, improvisierender Pianist und Gruppenleiter des Sextetts KD's Basement Party, seines Trios KD's Decade, Okturn, Dreamtime und Sound Plaza (mit Mark Turner, Jim Black und Nicolas Thys). Dank unter anderem an die Unterstützung des Kulturzentrums Die WARF (Brügge), mehrere seiner Projekte wurden auf CD veröffentlicht.Kris Defoort hat auch mit verschiedenen Interpreten und Kompanien der zeitgenössischen Jazzszene zusammengearbeitet (Jim Black, Mark Turner, auch bekannt als Mond, Vegetable Beauty, Garret List, Paul Rodgers usw.).
Kris Defoort ist seit 1998 Composer in Residence bei LOD (Gent), ein Produktionshaus für zeitgenössisches Musiktheater. Zusammen mit Fatou Traoré schuf er die Tanzperformance created Passagen (2001), das auf mehreren europäischen Festivals gezeigt wurde (Festival d'Avignon, Salzburg, Charleroi Danse, etc.).
Ende 2001 komponierte Kris Defoort für LOD, ro theater, deSingel, Die Münze und andere die Oper Die Frau, die durch Türen ging, basierend auf dem gleichnamigen Buch von Roddy Doyle. Diese Oper unter der Regie von Guy Cassiers, machte eine Tournee durch Europa (Duisburg, Ruhrtriennale, Paris, Straßburg, Brüssel, Dublin, Zürich, Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen,…) und wurde von Presse und Publikum gelobt.
2002 schrieb Kris Defoort Gespräche mit der Vergangenheit, ein Werk für Bläser, Klavier, Harfe, Kontrabass und Schlagzeug im Auftrag von die Philharmonie (Antwerpen). Im selben Jahr erschien Sound Plaza, eine neue Jazz-CD in Zusammenarbeit mit dem Saxophonisten Mark Turner, dem Bassisten Nic Thys und dem Schlagzeuger Jim Black. Ende 2003 gründete Kris Defoort sein Streichquartett Nr. 1 zusammen mit Gespräche/KonservierungenCon, ein Projekt basierend auf Renaissancemusik. Zusammen mit der Sopranistin Claron McFadden, Dreamtime und dem Danel Quartett suchte er einmal mehr nach einer Synthese zwischen Alt und Neu, zwischen Klassik und Jazz.
Kris Defoort arbeitet seit 2005 an verschiedenen Projekten. In der Saison 2006-2007 war er Artist in Residence an der Palast der Schönen Künste (BOZAR), wo er als improvisierender Jazzpianist und als Komponist tätig war. So hat Jan Michiels seinen Klavierzyklus geschaffen Widmung (neun musikalische Buchstaben). Im Auftrag der Königin Elisabeth Wettbewerb 2007 komponierte Kris Defoort das Pflichtwerk für Klavier solo.
Seine zweite Oper ging am 8. Mai 2009 Haus der schlafenden Schönheiten (Produktions-LOD, Theaterhaus, Die Münze), unter der Regie von Guy Cassiers, Uraufführung bei De Munt in Brüssel. Kris Defoort feierte im September 2010 mit seinem with Brodsky-Konzerte, eine Performance nach Texten von Joseph Brodsky, in der er und der Schauspieler Dirk Dachhaufen steht auf der Bühne. Ein Jahr später gründete er sein eigenes Jazztrio mit dem Bassisten Nicolas Thys und dem Schlagzeuger Lander Gyselinck. Sie sind unter anderem mit Josse De Pauw auf der Bühne (An Old Monk) und tourte 2016-2017 mit der ungarischen Sängerin Veronika Harcsa und dem französischen Saxophonisten Guillaume Orti unter dem Namen 'Diving Poet Society'. 2013-2014 komponiert Defoort die Zirkusoper Daral Shaga.
Kris Defoort ist außerdem Lehrer für Komposition/Arrangement & freie Improvisation am Konservatorium von Brüssel.
Bands
Als Bandleader
- Diva lächelt
- K.D.s Kellerparty
- K.D.s Jahrzehnt
- Variationen über eine höchste Liebe
- Kris Defoorts Traumzeit
- Kris Defoort Quartett
- Kris Defort Dreier
- Kris Defoorts Diving Poet Society
Als Musiker
Siehe auch
Externe Links
- Website Kris Defoort
- Site Aubergine Artist Management
- Biografie im Flanders Music Center
- (und) Biografie über Jazz in Belgien Website
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